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Produkttest Nummer Drei: Huawei E5



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Der kleine MiFi-Router – mein neues Lieblingsspielzeug…
Vorwort der Redaktion: Nachdem nun schon unser Gastautor Hans-Peter Pfeil, ebenso wie Chefredakteur Sven Kaulfuß den Huawei E5 MiFi-Router in Augenschein nahmen, nutzt nun auch Joerg die Chance und stellt uns das Gerät mit seinem persönlichen Erfahrungsbericht nochmals vor. Viel Spaß beim Lesen. Sven war schon vom Huawei E5830 begeistert, diese Euphorie war auch bei der Vorstellung des Nachfolgers, dem Huawei E5 zu spüren. Nun habe auch ich den kleinen MiFi-Router E5 im Test und konnte endlich meinen UMTS-USB-Surfstick in die wohlverdiente Rente schicken. Wie schlägt sich nun der E5 bei mir im Alltag?
UMTS wird für die mobile Datennutzung immer wichtiger und eigentlich wäre es auch ganz sinnvoll, die Datenverbindung mit mehr als nur einem Gerät zu nutzen. Das Prinzip gibt’s schon ziemlich lange, aber die Umsetzung war nie wirklich gut. Ein Smartphone mit UMTS, WLAN und Joikuspot konnte man schon damals 2008 nutzen, ebenso wie Android mit Froyo – jedoch geht damit die Laufzeit der Smartphones den Bach runter und das Telefon wird über Gebühr beansprucht, so wurde bspw. bei den Nokias und Joikuspot der Akku auch immer etwas wärmer. Mit dem E5 bzw. seinen Derivaten wird nun alles besser. Insbesondere bekam der E5 nun ein funktionales Webinterface und ein neues Display.

Mit dem Webinterface, welches standardmäßig über 192.168.1.1 zu erreichen ist, können die Daten für den Netzbetreiber (APN & Co) ebenso wie WLAN-Informationen (Verschlüsselung, SSID, Mac-Filter, DHCP-Server usw.) geändert werden. Beim ersten Start hilft hier ein Assistent für die optimale Einrichtung. Praktisch ist, dass der ursprüngliche WLAN-Schlüssel mit WPA2 ebenso wie die SSID auf einem Aufkleber auf dem Rücken des Routers stehen, somit entfällt eine nervige Suche nach den notwendigen Daten. Im Punktmatrixdisplay werden jetzt Informationen wie WLAN und Mobilfunkverbindung ebenso wie Akkustand und Anzahl der Teilnehmer sauber und dezent angezeigt, ohne wie beim Vorgänger auf eine lächerliche Kirmesbeleuchtung zurückgreifen zu müssen. Hier sehe ich
den größten Vorteil für mich.

Die Einrichtung des Geräts ist (auch dank des Assistenten) absolut einfach: Karton auf, Deckel auf, Simkarte rein, Akku rein, Deckel drauf, einschalten, kurz warten und dann im Rechner die SSID (bei manueller Einrichtung) von der Rückseite ebenso wie den Schlüssel eingeben: Fertig! Wenn man später noch will kann man im Webinterface noch weitere Daten eingeben.

Weiterhin sinnvoll ist auch noch die Möglichkeit mittels microSD-Karte einen Speicherplatz im WLAN-Router einzurichten, auf den alle Teilnehmer via WLAN zugreifen können – hier hat man die Möglichkeit seine eigene „Cloud“ zu schaffen. Die Freigabe der Karte erfolgt im Webinterface. Bezüglich dieses Punktes, musste ich zum ersten Mal einen Blick ins Benutzerhandbuch werfen.


Die Vorteile eines mobilen UMTS-WLAN-Routers kurz und anschaulich erklärt.

Die Kosten für das Multitalent belaufen sich auf ca. 130 Euro. Dies mag sich im ersten Moment viel anhören, aber wenn man mal überlegt dass man auch gut 100 Euro für das UMTS-Modul im iPad zahlt, ein Marken-USB-Stick ebenso noch mindestens 30 bis 40 Euro kostet und man dann mit anderen Geräten eben nicht via WLAN sich verbinden kann; dann rechnet es sich schon für mich. Auch sollte man beachten, dass man mit einem UMTS-WLAN-Router wie dem E5 die Beschränkung des iPhones umgeht, nur Apps bis zu 20 MB Größe zu laden über UMTS zu laden. Weiterhin braucht man nur eine SIM-Karte um bis zu fünf Geräte versorgen zu können und kann dazu noch den WLAN-Router dort positionieren wo das UMTS-Netz am stärksten ist, bspw. in der Nähe des Fensterbretts. All diese Vorteile betrachtet, relativiert sich der Preis von ca. 130 Euro sehr schnell.

Ein kurzes Wort noch zur Akku-Laufzeit. Ich komme bei normaler Nutzung (nicht im fahrenden Auto) auf ca. vier bis fünf Stunden, ohne das der Akku warm und ohne dass die Verbindung instabil wird, wie es bei Joikuspot nach einiger Zeit immer der Fall gewesen ist.

Mein Fazit: Der Huawei E5 ist ab sofort mein neues Lieblingsspielzeug. Es kann zwar keine E-Mails selbständig empfangen oder von alleine Surfen, aber es stellt genau diese Möglichkeit anderen Geräten via WLAN zur Verfügung. Ich würde es jederzeit wiederkaufen!

Anmerkung der Redaktion: Nachdem der Huawei E5 wahrscheinlich erst wieder in einigen Wochen lieferbar sein wird (unsere Ladengeschäfte haben vor Ort noch das eine oder andere Exemplar), lohnt sich sicherlich ein Blick auf den Huawei-Klon von TrekStor. Dieser bietet letztendlich die selbige Funktionalität, lässt jedoch ein zusätzliches Netzteil vermissen und begnügt sich demzufolge mit einem einzigen Mini-USB-Kabel (siehe auch hierzu den passenden CyberBloc-Testbericht).

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1 Kommentar

  1. avatar
    peter schrieb am
    Bewertung:

    super teil
    fürs ausland habe ich lange nach so etwas für meinen ipad gesucht
    karten habe ich bei prepaid-global.de für italien auch endlich gefunden

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