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sProjector - der Super-Mini-Beamer



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Zugeordnete Tags Beamer | Projektor

Mobile Beamer sind zwar praktisch, konnten uns aber bisher noch nicht so richtig überzeugen. Oft kommen Lichtleistung und Akkulaufzeit aufgrund der kompakten Maße einfach zu kurz. Für alle, die bei ihrer Präsentation keine Kompromisse mehr eingehen wollen, bietet der per Crowdfunding finanzierte sProjector vielleicht die Lösung.

Ein leistungsstarker Mini-Beamer

Die Spezifikationen auf der Indiegogo-Kampagnenseite des sProjectors klingen schon mal vielversprechend: Der Mini-Beamer soll das Projizieren von Präsentationen, Serien und Filmen in Full-HD-Auflösung mit einer Größe von bis zu 180 Zoll ermöglichen – das erscheint im Hinblick auf die kompakten Maßen von 70 mal 130 mal 15 Millimetern und dem Leichtgewicht von 150 Gramm schwer umsetzbar. Im Video wird übrigens das Projektions-Ergebnis aus neun Meter Entfernung gezeigt, was schon mal ganz gut aussieht.

Weiterhin soll der kleine Projektor durch seine wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie ganze 5 Stunden Akkulaufzeit schaffen, was locker für eine normale Präsentation oder circa 18 Folgen von „The Big Bang Theory“ reicht. Damit das Ganze auch ansehnlich ist, bietet der sProjector zudem eine Lichtleistung von 1.000 Lumen. Bei der Software handelt es sich um Android 5.1 Lollipop.

4.996 Prozent des eigentlichen Ziels

Ebenfalls sehr vielversprechend und vielfältig klingen die Anschlussmöglichkeiten. Der sProjector kann sich nämlich via miniHDMI, microUSB und USB sowie Bluetooth und WLAN mit anderen Geräten verbinden. So könnt ihr beispielsweise eure PlayStation-4-Spiele auf einem schön großen Bildschirm zocken oder eure Präsentationen zu Hause für das Studium üben.

Die Idee für einen solchen Mini-Beamer kam dem chinesischen sProjector-Team schon im Januar 2015. Insgesamt 150.000 US-Dollar wurden als Crowdfunding-Ziel veranschlagt, um das Projekt zu realisieren. Am 25. Dezember 2015 erreichte die Kampagne mit Hilfe von 3.216 Unterstützern 4.996 Prozent des eigentlichen Ziels. Im selben Monat startete nach Abschluss der Entwicklungsphase samt Beta-Tests und Finalisierung die Massenproduktion.

Das Projekt wurde per Crowdfunding finanziert. (Quelle: sprojector.com)
Das Projekt wurde per Crowdfunding finanziert. (Quelle: sprojector.com)

Ein sehr guter Preis

Der sProjector kostet zur Zeit lediglich 190 US-Dollar zuzüglich Versand. Sollten die Produkteigenschaften tatsächlich zutreffen und auch so funktionieren, wie versprochen, ist das ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vor zwei Tagen teilte das sProjector-Team mit, dass sich die Auslieferung ihres Produkts durch ein Hitze-Problem, was sie jedoch schnellstmöglichst beheben wollen, ein wenig verzögert. Im selben Atemzug versprachen sie jedoch alle 3.100 bisher eingangenen Bestellungen auf Indiegogo bis zum 20. April 2016 auszuliefern.

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1 Kommentar

  1. avatar
    Mr. X schrieb am
    Bewertung:

    Nepp! Für eine reine Lichtleistung von 1000 Lumen werden allein schon mehr als 30 Watt benötigt (LED). Bei 5 Stunden Laufzeit wäre damit ein Akku von mindestens 150 Wh erforderlich, der mit derzeitiger Technologie das Gewicht und die Abmessungen des Beamers um ein vielfaches ubersteigt. Die Autoindustrie wäre froh, wenn für die Elektroautos solche Akkus verfügbar wären.
    Fazit: Wird wohl ein Pico-Projector mit 50-100 Lumen sein, so wie die schon erhältlichen nur zu einem deutlich überteuerten Preis.

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