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Mit der Kamera in den Urlaub – welche nehme ich mit?



Zugeordnete Tags Urlaub | Nikon | Fotografie

Urlaubszeit ist für mich auch immer Kamerazeit – denn natürlich möchte ich alle meine Erlebnisse mit der Kamera festhalten. Die besten Fotos entstehen dabei im Augenblick: Aufnahmen von sonnigen Tagen am Strand, verregneten Orten in den Bergen oder von einem Sonnenuntergang während eines Restaurantaufenthaltes. In solchen Momenten ist es gut, eine Kamera dabei zu haben und die Momente für die Ewigkeit einzufangen. Welche Kamera sich dabei für welche Zwecke am besten eignet, erfahrt ihr in diesem kurzen Kamera-Guide.

Anforderungen beim Kamerakauf

Es gibt viele Punkte, die ihr bei einem Kamerakauf beachten solltet. Ich persönlich lege vor allem Wert auf Handlichkeit, Bildqualität, Zoom und natürlich auf den Preis. Der japanische Kamerahersteller Nikon bietet hierfür eine Vielzahl an unterschiedlichen Kameras von Kompakt-, über Bridge- bis hin zu Spiegelreflexkameras, was die Entscheidung beim Kauf nicht gerade erleichtert. Im Folgenden präsentiere ich euch typische Modelle dieser drei Kameratypen und zeige die Vor- beziehungsweise Nachteile auf.

Darf ich vorstellen?!

Kompaktkamera Nikon COOLPIX A900

Die kompakte Kamera Coolpix A900 von Nikon ist hinsichtlich der Handlichkeit und ihres geringen Gewichts von knapp 300 Gramm vor allem bei Reisenden, die mit leichten Gepäck unterwegs sind, beliebt. Mit 20,3 Megapixeln schneidet sie in puncto Auflösung sehr gut ab und kann dank 35-fach optischem Zoom auch mit Bridgekameras konkurrieren.

Der Vorteil bei dieser Kamera ist definitiv die Kompaktheit und dass sie relativ viel aushält. Das Objektiv wird beim Ausschalten wieder ins Gehäuse gefahren, sodass ihr weder Sand noch Staub etwas anhaben können. Außerdem können auch Einsteiger dank der Vielzahl an Automatik-Programmen, beispielsweise für Portrait- oder Landschaftsaufnahmen, das beste aus derKamera herausholen. Ein Nachteil an einer solchen Kompaktkamera ist jedoch, dass der maximale ISO-Wert relativ gering ist, sodass für Nachtmotive eher zu einer Bridge- oder Spiegelreflexkamera gegriffen werden sollte.

Nikon Coolpix A900
Nikon Coolpix A900

Bridgekamera Nikon Coolpix P900

Die sogenannte „Brückenkamera“ ist durch das feste Objektiv ebenfalls leicht zu handhaben und im Reisegepäck auch noch gut zu verstauen. Das Objektiv der Nikon Coolpix P900 stellt mit einer Brennweite von 24-2000 Millimeter und einem 83-fachen Zoom beinahe einen Weltrekord auf und überbietet damit die Kompaktkamera bei weitem. Gleichzeitig kommt sie aber nicht an die optischen Möglichkeiten einer Spiegelreflexkamera heran. Der maximale ISO-Wert liegt ähnlich wie bei der Kompaktkamera bei 1.600. Somit kann es bei Dämmerlicht schnell zu Bildrauschen kommen.

Nikon Coolpix P900
Nikon Coolpix P900

Spiegelreflexkamera Nikon D5600 im Kit mit einem 18-105-mm-Objektiv

Hinsichtlich der Bildauflösung ist die Spiegelreflexkamera Nikon D5600 mit 24,2 Megapixeln Vorreiter und liefert gestochen scharfe Bilder. Selbst die Lichtempfindlichkeit ist sehr hoch, sodass die Kamera auch im Dunkeln gute Fotos liefert. Im Gegensatz zu der Digital- und Bridgekamera ist der 5,8-fache optische Zoom bei der Spiegelreflexkamera direkt durch den Einstellring am Objektiv verstellbar. Die Brennweite des Kit-Objektivs liegt bei 18-105 Millimeter. Dies ist etwas enger gefasst als bei der Coolpix P900, jedoch könnt ihr bei Spiegelreflexkameras natürlich noch weitere Objektive dazukaufen und seid dadurch komplett flexibel.

Bei der Nikon D5600 gibt es zwar einen Automatikmodus, die Bilder werden durch die manuelle Einstellung von ISO, Belichtungszeit, Weißabgleich und Co. aber um einiges schöner. Das heißt, für Einsteiger ist die Kamera eher weniger geeignet, für Hobby-Fotografen jedoch umso mehr.

Nikon D5600 im Kit mit AF-S DX 18-105mm f/3.5-5.6 VR
Nikon D5600 im Kit mit AF-S DX 18-105mm f/3.5-5.6 VR

Preis

Schlussendlich sollte natürlich auch der Preis stimmen. Meist sind die Kompaktkameras um einiges günstiger als Bridge- oder Spiegelreflexkameras. Für circa 80 bis 350 Euro bekommt ihr schon gute Kompaktkameras. Jedoch schneiden die anderen Kameratypen im Preis-/Leistungsverhältnis ebenfalls positiv ab. Bridgekameras bekommt ihr schon ab 250 Euro, die Spiegelreflexkameras ab circa 600 Euro.

Die ideale Urlaubskamera

Die perfekte Kamera, die jeder unbedingt besitzen sollte, gibt es natürlich nicht. Ich persönlich würde aufgrund des festen Objektivs für Einsteiger eine Bridgekamera empfehlen; für die Backpacker unter euch bietet angesichts der Kompaktheit eine Kompaktkamera ebenso einen guten Start in die Fotografie. Spiegelreflexkameras sprechen vor allem die schon etwas Erfahrenen an, die ihre Fotokenntnisse erweitern beziehungsweise hinsichtlich der Objektive auch flexibel agieren wollen. Und nicht vergessen – manchmal lohnt es sich auch, die Kamera wegzupacken und den Augenblick zu genießen.

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