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#erstmalverstehen: Fingerabdrucksensor & andere Entsperrmöglichkeiten



Zugeordnete Tags Notebook | #erstmalverstehen | Sicherheit

Die Zeit, in der man jedes mal das Passwort eingeben muss, um sein Notebook zu entsperren, ist vorbei. Dank Technologien wie Gesichtserkennung und Fingerabdruckscan kommt ihr schneller und sicherer an euren Desktop und müsst euch auch nicht mehr um eure eigene Vergesslichkeit Sorgen machen. In diesem Artikel erklären wir euch, wie ein Lesegerät für Fingerabdrücke und die Gesichtserkennung funktionieren und wie ihr diese einfachen Entsperrmöglichkeiten nutzen könnt.

Jeder Fingerabdruck ist zu 100% einzigartig.
Jeder Fingerabdruck ist zu 100% einzigartig.

Sogar Zwillinge haben einzigartige Fingerabdrücke

Der Fingerabdruck eines Menschen ist im Gegensatz zur DNA zu 100 Prozent einzigartig. Die kleinen sogenannten Papillarlinien an den Fingern sind bei keiner Person gleich. Diese Eigenschaft nutzen auch Technik-Hersteller und verbauen immer öfter Fingerabdruckscanner in Notebooks und Smartphones – so auch das chinesische Unternehmen Lenovo.

In verschiedenen ThinkPad- und Yoga-Modellen ist dieser verbaut und loggt den Nutzer dank Windows Hello, dem biometrischen Authentifizierungssystem von Windows 10,  in weniger als zwei Sekunden ein. Das funktioniert dreimal so schnell wie die durchschnittliche Eingabe eines Passworts. Außerdem ist es möglich, mit dem Fingerabdruck bei bestimmten Händlern einzukaufen oder sich sofort bei Partner-Apps wie DropBox einzuloggen.

Die Funktionsweise des sogenannten Lenovo-Fingerprint oder anderer vergleichbarer Vorrichtungen ist fast immer gleich. Der verbaute Sensor scannt den Abdruck des Fingers, der aufgelegt wird und speichert zuerst ein Abbild davon. Dabei wird übrigens nicht nur die Hautoberfläche, sondern auch tieferliegende Hautschichten durchleuchtet. Wenn man dann sein Notebook oder sein Smartphone entsperren will, legt man einfach den zuvor gescannten Finger auf die Fläche und schon gelangt man zum Startbildschirm beziehungsweise Homescreen.

Unter Windows Hello ist auch die Entperrung mittels Gesichtserkennung möglich. Die Webcam erkennt euer Gesicht und meldet euch automatisch bei Windows 10 an. Dazu sind allerdings Notebooks oder Smartphones nötig, die über spezielle Kameras mit biometrischen Sensoren verfügen.

Der Fingerprint-Sensor des Lenovo Yoga 720 ...
... ist rechts neben dem Touchpad verbaut.
Der Fingerprint-Sensor des Lenovo Yoga 720 ...

Die ersten Schritte zur Entsperrung per Finger

Wenn ihr den Fingerabdruckscanner auf eurem Lenovo-Notebook das erste Mal in Betrieb nehmt, müsst ihr das Lesegerät zunächst starten und landet daraufhin im Konfigurationsmenü. Dort wählt ihr im Menüpunkt „Fingerprint“ den Unterpunkt „Kennwort festlegen und Fingerabdrücke registrieren“. Außerdem müsst ihr hier zuerst euren Benutzernamen und ein persönliches Passwort eingeben, falls das Entsperren wegen einer Fingerverletzung oder ähnlichem einmal nicht klappen sollte.

Wenn ihr auf „Weiter“ klickt, könnt ihr anschließend den Finger auswählen, den ihr zur Anmeldung nutzen möchtet. Um den Abdruck dann auch zu registrieren, müsst ihr dreimal mit dem Finger über den Scanner fahren. Es ist übrigens auch möglich, mehrere Fingerabdrücke von verschiedenen Fingern oder Personen, zum Beispiel Familienmitgliedern, zu speichern und auch wieder zu löschen.

In vielen Smartphones steckt der Fingerabdruckscanner im Home Button.
In vielen Smartphones steckt der Fingerabdruckscanner im Home Button.

Ortsbestimmung & andere Entsperr-Alternativen

Außer dem Fingerabdruck und der Gesichtserkennung gibt es noch einige weitere Entsperrmöglichkeiten, die derzeit vor allem bei Smartphones verbreitet sind. Zum Beispiel könnt ihr den Sperrbildschirm überspringen, indem ein bestimmtes Bluetooth-Gerät verbunden ist. So müssen sich beispielsweise Kopfhörer, Smartwatch oder auch das Bluetooth-System eures Autos nur noch in der Nähe des Smartphones befinden, als vertrauenswürdiges Gerät gespeichert sein und eine PIN- oder Passwort-Eingabe ist nicht mehr nötig.

Eine Alternative dazu ist das automatische Entsperren an bestimmten Orten, zum Beispiel in den eigenen vier Wänden. Über Google Maps könnt ihr auf eurem Android-Smartphone sogenannte vertrauenswürdige Orte speichern und es so standortabhängig entsperren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Smart-Lock-Trageerkennung. Dabei bleibt das Smartphone entsperrt, wenn ihr es in eurer Hosen- oder Jackentasche mit euch herumtragt. Erst, wenn ihr es beispielsweise auf einen Tisch legt, wird dies erkannt und der Bildschirm gesperrt. Dies ist allerdings eine relativ unsichere Variante,  zum einen, weil die Lageerkennung noch nicht wirklich zuverlässig und schnell funktioniert und zum anderen, da das Smartphone bei einem Diebstahl aus der Tasche nicht gesperrt ist.

Das Lenovo Yoga mit Lesegerät für Fingerabdrücke
Das Lenovo Yoga mit Lesegerät für Fingerabdrücke

Schneller sein durch Fingerprint - z.B. mit dem Lenovo Yoga

Während die Anmeldung über den vertrauenswürdigen Ort oder die Trageerkennung relativ unsicher sind und auch die Gesichtserkennung noch einige Schwächen aufweist, ist die  Entsperrung via Fingerabdruck derzeit eine der sichersten Varianten.

Wer also in Zukunft schneller und sicherer zu seinen Dateien und Programmen kommen möchte, sollte sich zum Beispiel einmal bei den Lenovo Yoga-Notebooks bei Cyberport umsehen. Diese Convertibles verfügen nämlich über die Möglichkeit via Fingerprint zu entsperren.

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