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#erstmalverstehen: Was taugen Saugroboter wirklich? (Gastbeitrag)



Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Test | Smart Home

Staubsaugen – für viele ist das eine eher lästige Hausarbeit. Um dieser leidvollen Aufgabe aus dem Weg zu gehen, haben Hersteller wie Ecovacs oder iRobot Staubsaugerroboter entwickelt. Was die kleinen Helfer können und ob ihr dank der Roboter wirklich nie wieder den Staubsauger zur Hand nehmen müsst, erfahrt ihr jetzt.

Kurz zu mir: Ich heiße Simon Ester und betreibe meinen eigenen Haushaltsroboter-Blog. Als Technik-Liebhaber interessiere ich mich sehr für Smart Home und alles, was den Alltag erleichtert.

Was ist ein Staubsaugerroboter?

Ein Staubsaugerroboter ist ein Gerät, welches wie der Name schon vermuten lässt, viele Böden im Haushalt von Staub und Dreck befreit. Der Vorteil: Ihr müsst nicht mehr selbst mit dem Staubsauger durch die Wohnung hetzen. Der Roboter erledigt diese Hausarbeit vollkommen selbstständig.

Aber wie reinigt der Roboter? Auf der Unterseite des Saugroboters sind Bürsten angebracht, die den Staub in einer rotierenden Bewegung in die Ansaugvorrichtung schieben. So gelangt der Schmutz in den Staubbehälter des Haushaltshelfers. Weiterhin sind Seitenbürsten für die Reinigung von Möbelkanten und Zimmerrändern verantwortlich.

Für jeden Anwendungsbereich gibt es das passende Modell. Je nach Bodenbeschaffenheit und Wohnungsgröße bieten sich unterschiedliche Saugroboter an. Während der Ecovacs Robotics Deebot Slim beispielsweise die Bodenfläche einer kleinen Wohnung gut bewältigen kann, sollte man sich als Hausbesitzer ein leistungsstärkeres Modell wie den iRobot Roomba 876 zulegen.

Ein Saugroboter arbeitet vollautomatisch ohne euer Eingreifen.
Ein Saugroboter arbeitet vollautomatisch ohne euer Eingreifen.

Saugroboter: Warum er nicht gegen Möbel fährt

Ein Staubsaugerroboter erledigt dieselben Aufgaben wie ein herkömmlicher Staubsauger, eben nur vollautomatisch. Das bedeutet: Er saugt euren Boden, ohne dass ihr während des Saugprozesses den Roboter steuern müsst. Dabei schlängelt er sich um eure Möbel herum und eckt nirgendwo an oder fällt die Treppe herunter.

Grund dafür sind spezielle Sensoren. Dabei unterscheidet man Berührungssensoren, die an den Stoßdämpfern des Helfers befestigt sind, Infrarot-Sensoren zur Distanzmessung, Roboter mit Digitalkamera, Geräte mit Absturzsensoren und Sauger, die den Raum mit einem Laser ausmessen. Es gibt aber auch Roboter, die mehrere der genannten Ausführungen miteinander kombinieren.

Generell gilt jedoch: Je mehr Sensoren am Gerät angebracht sind, desto besser erkennt der Saugroboter Barrieren wie Möbel oder Gefahrenquellen wie Treppen. Den Standort dieser Hindernisse merkt sich der Haushaltshelfer, sodass dieser zukünftig bessere Routen zur Reinigung eures Hauses oder eurer Wohnung findet. Somit kann der Staubsaugerroboter herumfahren, ohne das ihr ständig aufpassen müsst.

Durch Absturzsensoren erkennt der Deebot Slim Höhenunterschiede.
Euer Saugroboter merkt sich die beste Router durch euer Haus.
Durch Absturzsensoren erkennt der Deebot Slim Höhenunterschiede.

Bedienung und Ladevorgang

Es stellt sich natürlich die Frage, wie der Roboter in die Gänge kommt, wenn keiner da ist, der ihn einschaltet. Ganz einfach: Mittels Timerfunktion könnt ihr einstellen, wann der Staubsaugerroboter seine Reinigungstour starten soll.

Viele Modelle lassen sich dabei fernsteuern. Mit Hilfe einer Fernbedienung könnt ihr bestimmen, in welche Richtung der Helfer fahren oder zu welcher Zeit er anfangen soll zu saugen. Ergänzend dazu lassen sich einige Saugroboter wie der Ecovacs Robotics Deebot M88 auch per Smartphone-App steuern. Seid ihr beispielsweise bei der Arbeit, bekommt abends Besuch und habt vergessen euren Saugroboter zu timen, dann startet ihr euren Roboter einfach via App und lasst ihn durch die Wohnung flitzen.

Dabei säubert er euren Boden solange bis entweder der Akku leer ist oder er alle freien Flächen eurer Wohnung abgefahren ist. Natürlich bleibt der Roboter nicht irgendwo im Haus stehen, sodass ihr aus Versehen darüber stolpern könntet. Er fährt selbstständig zurück in die Ladestation, um seinen Akku für den nächsten Einsatz aufzutanken.

Wie reinigt man einen Staubsaugerroboter?

Die Reinigung eines Saugroboters ist ganz einfach. In dem Roboter ist ein  wiederverwendbarer Staubbehälter verbaut. Dieser muss regelmäßig ausgeleert und gesäubert werden. Zusätzlich zum Ausleeren des Staubbeutels, müssen auch Bürsten und  Düsen regelmäßig vom Schmutz befreit werden. Dafür gibt es spezielles Zubehör, das oft im Lieferumfang enthalten ist.

Nie wieder saugen?

Wer jetzt denkt, er braucht nie wieder einen Staubsauger zur Hand zu nehmen, der irrt sich. Ein Staubsaugerroboter schafft eine gute Grundsauberkeit in eurem Heim. Allerdings kommt der Roboter mit seinen Düsen nicht in jede Ecke. Die Staubfussel hinter Türen erreicht der kleine Haushaltshelfer aufgrund seiner Form, der Größe und den zu kurzen Bürsten beispielsweise nicht. Also müsst ihr euren „richtigen“ Staubsauger trotzdem noch ab und zu in die Hand nehmen.

Saugroboter sind also praktische Helfer für die Staubsaugermuffel unter euch, jedoch können sie das klassische Staubsaugen nicht vollkommen ersetzen. Trotzdem lohnt sich die Anschaffung für euch, wenn ihr nur wenig Zeit für Hausarbeit habt oder selten zu Hause seid. Falls ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid. Mein Saugroboter-Test  kann euch dabei helfen das richtige Modell für euch zu finden.

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