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#erstmalverstehen: Alternativen zu Google Home, Amazon Echo & Co.



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Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Lautsprecher | Smart Home

Sätze wie „Alexa, schalte das Licht im Bad aus!“ oder „Okay Google, spiele Radio in der Küche!“ gehören bei immer mehr Menschen zum Alltag. Diese Sprachbefehle werden an smarte Lautsprecher beziehungsweise deren smarte Assistenten, also vor allem an Amazon Alexa oder Google Assistant, gerichtet.

Diese beiden Assistenten müssen aber nicht zwangsläufig in einem Smart Speaker von Google oder Amazon integriert sein, auch Hersteller wie Sony, Sonos, Lenovo, JBL und Co. bieten intelligente Lautsprecher an, die auf Alexa oder den Google Assistant zurückgreifen und durchaus mit vielen Vorzüge aufwarten. Ich stelle euch hier die interessantesten Alternativen vor!

Smarte Assistenten im Überblick

Bevor ich mit der Vorstellung der Lautsprecher starte, möchte ich noch einmal die smarten Assistenten vorstellen. Mittlerweile gibt es fünf mehr oder weniger beliebte und gute Helfer. Alexa und Google Assistant werden dabei am meisten genutzten. Alexa findet ihr Echo-Varianten wie Echo Dot, Echo Show, Echo Spot und in vielen weiteren Lautsprechern, die nicht von Amazon stammen, zum Beispiel im Sonos One oder Lenovo Smart Assistant.

Ein Vorteil von Alexa ist, dass sie mit einer Cloud vernetzt ist und so aus den Wünschen tausender Nutzer lernen kann und deswegen auch immer besser auf euch reagieren kann. Sie steuert verschiedenste Haushaltsgeräte – mittlerweile gibt es sogar Backöfen oder Toilettenspülungen, die Alexa für euch betätigen kann.

Auch der Google Assistant kann Lampen, Heizkörperthermostate, Rasensprenger und Co. bedienen oder auf Streamingdienste zugreifen. Der smarte Assistent ist im Google Home, Home Mini und in anderen Lautsprechern wie dem Panasonic SC-GA10 integriert.

Apple hat auch eine berühmte smarte Assistentin auf dem Markt. Siri kennen viele Apple-Nutzer schon von iPhone und iPad, wo sie verschiedenste Fragen zu Wetter, Verkehr oder dem Sinn des Lebens beantwortet. Zusammen mit Apple HomeKit kann Siri aber noch mehr, zum Beispiel Lichter an- und ausschalten, die Bilder der Überwachungskamera anzeigen oder über iTunes bestimmte Lieder sowie Playlists starten.

Auch Microsoft hat mit Cortana und Samsung mit Bixby einen Sprachassistenten entwickelt. Cortana könnt ihr auf Windows-PCs oder -Phones nutzen. Die Möglichkeiten der Assistentin für das smarte Zuhause sind allerdings derzeit noch sehr begrenzt. Auch Samsung arbeitet noch fleißig an Bixby. Der Sprachassistent ist derzeit auf dem Samsung Galaxy S8 sowie den S9-Modellen zu finden und soll bald schon als zentrales Bedienelement für das Smart Home dienen.

Musik steuern, wenn du mal keine freie Hand hast.
Musik steuern, wenn du mal keine freie Hand hast.

Lautsprecher mit Alexa-Integration

Amazon Alexa ist auch in vielen Lautsprechern integriert, die nicht von Amazon hergestellt wurden, zum Beispiel im Lenovo Smart Assistant. Ihr könnt die schwarze Säule also ebenfalls einfach mit dem Wort „Alexa“ aktivieren und habt dann die Möglichkeit auf verschiedene Alexa Skills zuzugreifen.

Lenovo legt dabei besonderen Wert darauf, dass ihr überall gehört werdet. Die acht Fernfeldmikrofone sind rund um den Lautsprecher verbaut, sodass ihr aus jeder Richtung und bis zu fünf Meter Entfernung noch Sprachbefehle geben könnt – selbst, wenn währenddessen Musik abgespielt wird. Auch der Sonos One bietet sich für Musik auf Befehl an. Wie das genau funktioniert, erklärt euch Kollege André, der den Smart Speaker für euch getestet hat.

Ein anderer Hersteller, der Alexa in einen Lautsprecher integriert hat, ist das japanische Unternehmen Onkyo. Der Smart Speaker mit dem „schönen Namen“ VC-PX30-B legt dabei großen Wert auf High-End-Sound.

Lenovo Smart Asisstant mit Sprachsteuerung durch Alexa
Sonos One mit Sprachsteuerung durch Alexa
Onkyo VC-PX30-B mit Sprachsteuerung durch Alexa
Lenovo Smart Asisstant mit Sprachsteuerung durch Alexa

Lautsprecher mit dem Google Assistant

Auch mit „Okay Google“ könnt ihr viele Lautsprecher aktivieren, beispielsweise den Link 20 oder Link 300 von JBL. Einmal eingerichtet über die Google Home-App sind die beiden Lautsprecher bereit, Sprachbefehle zu erkennen und auszuführen. JBL will dabei vor allem auch mit gutem Sound überzeugen. Dank integriertem Google Chromecast könnt ihr auch auf Streamingdienste wie Spotify, Deezer, TuneIn und viele mehr zugreifen.

Panasonic hat mit dem SC-GA10EG-K einen schicken sprachgesteuerten Lautsprecher auf den Markt gebracht, der auf „Okay Google“ reagiert. Die knapp 30 Zentimeter hohe Säule kann so auf Befehl mit eurem smarten Zuhause interagieren.

Ein anderer Smart Speaker mit besonderem Design ist der LF-S50GB von Sony. Durch den Google Assistant kann er euch unterschiedliche Fragen beantworten oder Haushaltsgeräte steuern. Er ist außerdem spritzwassergeschützt und hat als Extra ein integriertes Display zur Anzeige der Uhrzeit.

Von dem japanischen Hersteller Onkyo gibt es auch einen intelligenten Lautsprecher mit Google Assistant. Die eckige schwarze Box namens VC-GX30-B kommt im Holzgehäuse mit Hochglanzoberfläche daher und ist Chromecast-kompatibel.

JBL Link 300 mit Google Assistant
JBL Link 20  mit Google Assistant
Panasonic SC-GA10EG-K mit Google Assistant
Sony LF-S50GB mit Google Assistant
Onkyo VC-GX30-B mit Google Assistant
JBL Link 300 mit Google Assistant

Die Zukunft der Sprachassistenten

Die vorgestellten Lautsprecher sind noch lange nicht alle Smart Speaker, die es derzeit zu kaufen gibt. Und es werden ständig neue auf den Markt gebracht, um die Nachfrage der Fans zu stillen. Alexa, Siri und Co. werden also stetig beliebter und können auch immer mehr. Bald soll es möglich sein, mit ihnen komplexe Gespräche zu führen oder komplette Reisen zu planen – ohne die exakten Befehle dafür kennen zu müssen.

Bis es dazu kommt, müssen wir uns jedoch noch ein wenig gedulden – aber es gibt ja auch jetzt schon einiges, das die smarten Assistenten uns abnehmen oder erklären können.

 

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1 Kommentar

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