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#erstmalverstehen Milliamperestunde & Akkulaufzeit



Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Akku

Die Amperestunde- bzw. Milliamperestundenanzahl gehört mit zu den Standard-Informationen auf einem Datenblatt zu jedem technischem Gerät. Aber was dieses „Ah“ oder „mAh“ eigentlich genau bedeutet, weiß keiner so genau. Gut, dass wir von Cyberport da sind, um es euch zu erklären.

Die Milliamperestunde, kurz mAh, ist eine Maßeinheit dafür, wie viel elektrische Energie über einen bestimmten Zeitraum abgegeben wird. Das Samsung Galaxy S7 bietet beispielweise eine Akkukapazität von 3.000 mAh, d.h. über eine Stunde können 3.000 mA abgegeben werden. Will man also 22 Stunden lang mit der besten Freundin telefonieren, darf man nicht über 136 mA pro Stunde verbrauchen.

Was beeinflusst die Akkulaufzeit noch?

Mehr Pixel, mehr Stromverbrauch (Quelle: pixabay.com)
Mehr Pixel, mehr Stromverbrauch (Quelle: pixabay.com)

Theoretisch könntet ihr mit Hilfe dieser Angabe die Akkulaufzeit eures Smartphones, Tablets oder Notebooks berechnen. Generell gilt dabei: Mehr Milliamperstunden, mehr Akkulaufzeit. In Wirklichkeit ist es aber nicht ganz so einfach, denn es gibt viele weitere Faktoren, welche die Laufzeit eines Geräts beeinflussen.

Die zwei wichtigsten Kriterien sind dabei: Ausstattung und Nutzung des Geräts. Beispielsweise verbraucht das Full-HD-Display des Huawei P9 Plus mehr Strom, als der HD-Bildschirm des Sony Xperia XA, denn je mehr Pixel, desto höher der Energieverbrauch.

Leistungsstarke Prozessoren, die eine hohe Rechenleistung stemmen können und damit für schnelles sowie flüssiges Arbeiten sorgen, benötigen in der Regel ebenfalls mehr Energie als leistungsschwächere CPUs. Weitere Akku-relevante Ausstattungsmerkmale sind der Arbeitsspeicher, der Akku selbst und auch die Software.

Das Kriterium Nutzung

Beim Kriterium Nutzung sind vor allem die verwendeten Programme relevant. Einige benötigen mehr Leistung und damit mehr Strom als andere. Im AVG Android App Performance Report sind beispielsweise die energiehungrigsten Android-Apps aufgelistet. Dazu gehören unter anderem Facebook, Snapchat und die Spiele Candy Crush Saga sowie Clash of Clans.

Verbindungsdienste sowie die Display-On-Time, also die Dauer, wie lange der Bildschirm eingeschaltet war, beeinflussen ebenfalls die Akkulaufzeit. Unnötig angeschaltetes GPS, WLAN, Bluetooth und NFC können den Akku schnell leeren. Das gleiche gilt für das nicht benötigte aber dennoch angeschaltete Display.

Ich hoffe, ich konnte euch den Zusammenhang zwischen Milliamperestundenzahl und Akkulaufzeit näher erklären, sodass ihr nun wisst, worauf ihr beim Kauf achten müsst. Falls ihr Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

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