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#erstmalverstehen: Die passende Computermaus für Notebook & PC



Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Maus | PC

Wusstet ihr, dass die erste industriell gefertigte Maus, wie wir sie heute kennen, aus dem Hause Apple stammt? Das kalifornische Unternehmen kaufte damals dem PC-Hersteller Xerox die Lizenz für die Kugelmaus ab und ließ sie an den kommerziellen Markt anpassen. 1983 kam diese Maus dann mit Apples erstem PC namens Lisa auf den Markt.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Mäuse für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Die Richtige zu finden, ist dabei gar nicht so leicht. Deswegen haben wir mal die wichtigsten Kriterien für euch zusammengefasst, die es beim Kauf einer neuen Computermaus zu beachten gibt.

Kabel-, Bluetooth- oder Funk-Maus

Kabellose Mäuse sind flexibler.
Bei Kabel-Mäusen müsst ihr nicht ständig die Batterien wechseln.
Kabellose Mäuse sind flexibler.

Bei Computermäusen gibt es einiges zu beachten. Zum Beispiel solltet ihr euch die Frage stellen: Kabel oder kein Kabel? Kabellose Mäuse erhalten ihr Signal vom Notebook oder PC meist über einen kleinen Funkempfänger. Der Vorteil dabei ist: Ihr verstrickt euch nicht im Kabelsalat und die Bedienung ist über eine größere Reichweite problemlos möglich.

Wer sein Notebook beispielsweise gerne mal über ein HDMI-Kabel an den Fernseher anschließt, kann so mit Hilfe der Logitech M705 Maus bequem vom Sofa aus surfen oder das nächste YouTube-Video aussuchen.

Der Nachteil ist jedoch, der Funkempfänger blockiert einen USB-Anschluss. In Zeiten, in denen Anschlüsse scheinbar entbehrlich sind (siehe Acer Spin 7, MacBook Pro, Samsung Tab Pro S, etc.) ist das tatsächlich problematisch. Jeder Anschluss zählt.

Eine Variante gänzlich ohne Empfänger bieten Mäuse mit Bluetooth wie die Logitech T630 Touch-Maus. Bei beiden Arten müsst ihr jedoch stets darauf achten, die Maus nach ihrer Benutzung auszuschalten, um so Strom zu sparen. Außerdem steht ein regelmäßiger Batteriewechsel an, bei Kabel-Mäusen ist dies nicht der Fall.

Kabel-gebundenen Mäusen wird häufig nachgesagt eine bessere Reaktionszeit zu liefern, was aber dank weiter entwickelter Standards bei der Signalübertragung vom Empfänger auf die Maus nicht unbedingt der Fall sein muss. Meistens sind Kabel-Mäuse jedoch etwas günstiger.

Form, Größe & Gewicht der Computermaus

Form, Größe und Gewicht von Computermäusen sind ebenfalls entscheidend. Während Gaming-Mäuse leicht, aber trotzdem spürbar in der Hand liegen sollten, bietet sich bei Mäusen für unterwegs eine eher leichte und kompakte Bauweise an. Hier spielt der Geschmack und die Größe der Hand des Nutzers eine wichtige Rolle.

Der PC-Arbeitsplatz ist heutzutage die Regel. Neben Rücken- und Sehbeschwerden gehören auch Handgelenk- oder Unterarmschmerzen zu den auftretenden Folgen. Für dieses Problem gibt es ergonomische Computermäuse, die über eine etwas seltsam anmutende Form verfügen wie die Microsoft Sculpt Ergonomic Mouse oder die Evoluent Vertical Mouse.

Diese speziellen Computermäuse verlagern die Hand in eine vertikale Position, was eher der Anatomie der Hand entspricht und damit eine natürlichere Sitz- und Armhaltung gewährleistet. Dadurch können Beschwerden in der Hand, im Handgelenk und Unterarm präventiv verhindert werden. Ein weiteres Argument für ergonomische Mäuse: Sie sind meist nicht viel teurer als herkömmliche Modelle.

Zusätzliche Funktionstasten bei der Maus

Funktionstasten erleichtern die Bedienung mit der Maus.
Funktionstasten erleichtern die Bedienung mit der Maus.

Ein weiterhin relevantes Thema ist, ob und wie viele zusätzliche Funktionstasten neben der rechten und linken Maustaste nötig sind. Funktionstasten können mit Kurzbefehlen belegt werden und die Bedienung dadurch erleichtern.

Wer gerne Multi-Tasking betreibt und ständig über 20 Browser-Tabs offen hat (wie ich), für den könnten die zusätzlichen Bedienelemente die Rettung im Fenster-Chaos sein. Mit einem Klick können Programme geschlossen, Dateien gespeichert, kopiert oder eingefügt werden. Die Logitech Corded Mouse M500 zum Beispiel bietet eine Vor- und eine Zurück-Taste, über die ihr zwischen vorher sowie aktuell geöffneter Seite im Browser springen könnt.

Auch für Gamer sind zusätzliche Tasten an der Maus sehr praktisch. Anstatt drei bis vier Klicks mit den Haupttasten reicht ein Tastendruck aus, um eine neue Einheit auszuwählen oder die Waffe zu wechseln. Das spart Zeit, was besonders im eSports-Bereich wichtig ist. Deshalb haben Gaming-Mäuse wie die ASUS ROG Spatha Gaming-Maus schon gerne mal 12 individuell belegbare Tasten.

Für den Alltag reichen ein bis vier Extra-Tasten aus. Auf den einen oder anderen Klick kommt es meistens nicht an.

Die Reaktionszeit ist entscheidend

Gaming-Mäuse sollten schnell reagieren.
Gaming-Mäuse sollten schnell reagieren.

Auch die Reaktionszeit solltet ihr euch genauer anschauen. Gerade Gaming-Mäuse sollten besonders schnell reagieren und damit eine kurze Reaktionszeit bieten. Verzögerungen bei der Steuerung im Spiel sind nicht nur ärgerlich, professionellen Spieler aus dem eSports-Bereich können diese auch die gute Platzierung im Tunier kosten.

Die Logitech G900 Chaos Spectrum beispielsweise bietet eine Reaktionszeit von einer Millisekunde. Zum Vergleich: Der menschliche Wimpernschlag dauert 100 Millisekunden. Eine spürbare Verzögerung ist daher quasi nicht existent. Mit dieser Maus steuern Gamer ihre Spiele-Avatare also mehr als präzise.

Die Wahl der richtigen Maus

Die Computermaus gehört heutzutage zur technischen Standard-Ausstattung dazu. Bei der Wahl der richtigen Maus gibt es neben den oben genannten Aspekten noch mehr zu beachten. So ist auch das Scrollrad nicht ganz unwichtig. Weiterhin gibt es Mäuse speziell für Linkshänder.

Zu den wichtigsten Kriterien habt ihr jetzt aber alle Infos und könnt damit die für euch passende Maus aussuchen. Mehr #erstmalverstehen-Beiträge findet ihr im Cyberbloc und mehr Infos zur Kampagne im Cyberport-Webshop.

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