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#erstmalverstehen: Das können externe GPUs wie der Sonnet Puck



Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Grafikkarte | Notebook

Da ich mein Notebook überall mit hinnehmen möchte, sind mir vor allem schlanke Maße, ein geringes Gewicht und Flexibilität wichtig. Dadurch muss ich bei der Hardware ein wenig zurückstecken – vor allem bei der Grafikleistung. Das heißt, weder Videoschnitt noch Gaming ist ruckelfrei möglich. Eine dedizierte Grafikkarte mit viel Power kann in den extrem flachen Notebooks nämlich nicht mehr verbaut werden. Hier musste ich mich bis jetzt mit integrierten Grafik-Chips zufrieden geben.

Mit externen Grafiklösungen, wie dem Sonnet Puck, muss das aber nicht mehr sein. Denn mit der kleinen schwarzen Box könnt ihr euer Notebook aufrüsten und so auch Videos schneiden oder grafikhungrige Spiele zocken, ohne extra ein Gaming-Notebook kaufen zu müssen. Was es damit genau auf sich hat, erkläre ich euch jetzt.

Videoschnitt benötigt eine hohe Grafikleistung, die dank eGPUs auch mit Business-Notebooks erreichbar ist.
Videoschnitt benötigt eine hohe Grafikleistung, die dank eGPUs auch mit Business-Notebooks erreichbar ist.

Was können die kleinen Kisten?

Externe Grafiklösungen, oft auch eGPU oder eGPU-Docks genannt, bringen die schwache oder mittelmäßige Grafikleistung eines Notebooks auf ein Top-Level, um ruckelfrei zocken oder Videos schneiden zu können. Außerdem ist damit die Anbindung an mehrere Monitore gleichzeitig möglich. Der Sonnet Puck ermöglicht dank der AMD Eyefinity Multi-Display-Technologie die (wahlweise gesplittete) Übertragung des Bildes auf bis zu vier 4K-Bildschirme.

Die kleinen Grafikgeräte sind relativ kompakt gehalten, sodass ihr sie auch leicht transportieren könnt. Und wenn ihr gerade einmal keine extra Grafikleistung benötigt, habt ihr trotzdem ein schmales und leichtes Notebook in der Tasche.

Die kleine eGPU wird per Thunderbolt 3 mit dem Notebook verbunden.
Die kleine eGPU wird per Thunderbolt 3 mit dem Notebook verbunden.

Was steckt in einer externen GPU?

Das schwarze Gehäuse des Sonnet Puck ist 15 mal 13 mal fünf Zentimeter groß beziehungsweise klein, doch darin steckt so einiges – zum Beispiel eine AMD Radeon RX 560 Grafikkarte mit vier Gigabyte Videospeicher. Der Lüfter ist hinter dem schwarzen Gitter auf der Oberseite versteckt.

Angeschlossen an das Notebook wird der Sonnet Puck – wie die meisten eGPU-Docks auch – über einen Thunderbolt-3-Anschluss. Der von Apple und Intel entwickelte Port ist fähig, große Datenströme mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde zu übertragen und damit bestens geeignet, um eine hohe Bildwiederholrate an euer Notebook zu senden. Außerdem stehen als Anschlüsse im Sonnet Puck ein HDMI– und drei Display-Ports zur Verfügung.

Mit dem Sonnet Puck ist 4K-Bildübertragung an mehrere Bildschirme möglich.
Mit dem Sonnet Puck ist 4K-Bildübertragung an mehrere Bildschirme möglich.

Wer also gerne mal zockt, auf ein schlankes, flexibles Notebook Wert legt und sich nicht extra noch ein hochpreisiges, schweres Gaming-Notebook kaufen will, sollte auf jeden Fall einmal einen Blick auf eGPU-Docks werfen.

Genauere Details, wie sich so eine eGPU im Gaming-Einsatz schlägt, erfahrt ihr demnächst im Testbericht zum Sonnet Puck.

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