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Ein Tablet für die Kleinen, oder: Technik gegen den Generationen-Konflikt



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Technik, die begeistert
Technik, die begeistert

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich heute ein wenig in Erinnerungen schwelgen muss. Aber ganz ehrlich: In Rückblick auf den letzten Sommerurlaub muss ich einfach betonen, wie lieb ich ein kleines Köfferchen gewonnen habe, für das ich zwischen all dem Gepäck im Bulli eigentlich erst genervt Platz schaffen musste. Der Inhalt? Alles für die Katz’, äh fürs Kind. Und zwar was die Technik angeht.

Der Hintergedanke? Ich nehme möglichst viel von dem mit, was dem Kinde Spaß macht: Ein Kinder-Tablet fürs Amüsement während der Fahrt, eine Kamera, digital natürlich, um dies und das und Papa beim Fahren zu knipsen, Kopfhörer in schreienden Farben, die dem gestressten Fahrer die stundenlange Kinderlied-Tortur ersparen, ein Nachtlicht mit den aktuellen Lieblings-Trickhelden und eine elektrische Zahnbürste für strahlende Beißerchen wie zuhause. Worauf meine Wahl dabei fiel und welche Optionen euch zur Verfügung stehen, das möchte ich im folgenden Revue passieren lassen.

Kinder-Tablets für entspannte Fahr- & Multimedia-Stunden

Bevor ich euch Kinder-Tablets genauer vorstelle, ein Wort vorab: Es kann gut sein, dass Tablets auf Autofahrten für euch und eure Kinder nicht in Frage kommen, denn bei der bewegten Reise, den bewegten Bilder und dem ständigen Blick nach unten, passiert es unter Umständen, dass Kind sich mit der Zeit in Zwietracht mit dem Frühstück befindet. Kurz: So manches Kind guckt so lange auf sein Tablet, bis es bricht. Dann nützt natürlich die beste Technik nichts. Aber lassen wir das außen vor und kommen wir zu den kindertauglichen Tablet-PCs. Hier meine Top 4:

Platz 3 & 4

Auf Platz 4 landet das Lenco KIDZTAB-74 mit Quad-Core, 1.024 mal 600 Pixeln und mäßigen Ressourcen. Für die Kleinen mag das zwar reichen und die knuffigen Cover tun ihr Übriges. Für mich hingegen passen Preis (ca. 120 Euro) und Leistung nicht zusammen. Platz 3 belegt das Samsung Galaxy Tab 3 Kids, das derzeit mit 180 Euro aufwärts zu Buche schlägt und dafür Dual-Core-Leistung, 1.024 mal 600 Pixel sowie zwei Kameras mitbringt. Hinzu kommen ein robuster Bumper, vorinstallierte Spiele und ein sehr kindgerechtes Interface. Alles in allem ganz okay, aber dennoch ist es für meinen monetären Geschmack too much.

Platz 2 & 1

Kommen wir zu Platz 2 und dem Kindle Fire HD Kids Edition und bewegen uns erneut in Quad-Core-Gefilden. Die höhere Display-Auflösung wird erfreulich ergänzt von jeder Menge Service wie der “2 Jahre Sorglos-Garantie” gegen Beschädigungen und einem Jahr kostenlosen Zugriff auf kindgerechte Spiele, Apps und Filme. Eigentlich super, aber mir sind 149 Euro aktuell doch noch zu teuer, vor allem, da ich ja beiden Kinderchen ein Tablet angedeihen lassen muss. Folglich bleibt noch Platz 1, das Odys Junior Tab 8 Pro, das mit ebenso toller Technik wie das Amazon-Tablet aufwartet, dabei aber starke 50 Euro weniger kostet. Lediglich eine robuste Schutzhülle muss ich in diesem Fall für gut 15 Euro dazukaufen. Daher: Odys it is.

Neckische Kopfhörer & kleine Kameras

Bei den Kopfhörern habe ich mir ehrlich gesagt weniger Gedanken gemacht. Klar, der Sound sollte nicht zu höhen- oder basslastig sein und die Ohrpolster sollten nicht auf die kleinen Lauscher drücken. Jenseits davon entscheidet aber das Design oder vielmehr das Kind. Das “Papa, darf ich die haben”-Verhalten löste bei meinen Kindern zum Beispiel die TabZoo-Kopfhörer von Hama mit Tiger-, Panda- oder Affen-Design aus. Auch die Minie-Mouse-Vertreter von Lexibook schnitten nicht schlecht ab. Papa durfte aber letzten Endes doch noch ein Wörtchen mitreden und so entschieden wir uns für die lautstärkebegrenzten Philips-Leichtkopfhörer SHK2000BL/00 in grellen Farben und mit Platz für den ein oder anderen Sticker. Wenn die Hello-Kitty- und Spider-Man-Welle dann durch ist, überkleben wir die alten Bildchen einfach, anstatt neue Kopfhörer zu kaufen.

Kameras

Auch Kameras findet ihr in allen möglichen kindgerechten Ausführungen und auch hier muss jeder für sich entscheiden, ob es das auffällige aber eher leistungsschwache Kinder-Gimmick oder doch eher die gute erste Kamera für die Kleinen sein soll. Für die Vorschulkinder reicht sicherlich eine 2-Megapixel-Knipse wie die V-Tech Kiddizoom Connect, die mit drehbarem Objektiv, Doppel-Sucher, zahlreichen Effekten und sogar kleinen Games daher kommt. Wer hingegen, wie ich, den späteren Star-Fotografen in den Knirpsen schlummern sieht, der kann ihnen mit der Nikon Coolpix S33 einen dezent-kreativen Schubs in die gewünschte Richtung geben. 13 Megapixel, 2,7-Zoll-TFT, Wasserdichte bis 10 Meter Tiefe, Stoßschutz bis 1,5 Meter Fallhöhe, Unterwasser-Gesichtserkennung – all das macht die gut 90 Euro günstige Kamera zum Kinder-Schnäppchen, das ich mir nicht entgehen lassen konnte.

 

Wirkungsvolle Abwehr gegen Zahnmännlein & Schrankmonster

Gerade nachts fühlen sich Sohnemann und Töchterchen in fremden Ferienwohnungen zuhause, wenn das geliebte Nachtlicht mit dem aktuellen Disney-Fav munter vor sich hin funzelt. Hier muss ich zugeben, dass ich wenig wählerisch bin und schon seit jeher auf die tollen Raum-Beleuchter von Philips vertraue. Ist mal wieder Princess-Time, greife ich zu einem CandleLight mit Dornrößchen- oder Cinderella-Motiv. Vor dem Märchen-Wahn tat das Nachtlicht “Mickey” getreu seinen Dienst und inzwischen verleiht das Kind von Welt seinen Stimmungen mit LivingColors Micro und den Motiven “Arielle” und “Cars” Ausdruck. Letztere machen sich auch gerade im Urlaub auf Grund der zahlreichen Farbstimmungen bezahlt.

Zu guter Letzt darf natürlich die Zahnhygiene nicht fehlen und die meistern Mama, Papa und Strahlemännlein/-fräulein mit kindgerechten elektrischen Zahnbürsten. Auch hier bin ich – man möge es mir verzeihen – den großen Namen hörig und vertraue auf Oral-B Stages Power. Mit bis zu 7.600 Rotationen pro Minute und 2-Minuten-Timer hält Oral-B alles Nötige zur Bekämpfung lästiger Zahnmännlein bereit. Natürlich putzt das Auge mit und genießt so ganz nach Gusto “Avengers”-, “Cars”-, “Prinzessinnen”- oder “Mickey Mouse”-Design. Die kostenlose “Magic Timer”-App von Disney unterstützt die Dreikäsehochs beim richtigen Putzen und punktet mit Achievements in Form von frei geputzten Bildern.

Gute Nacht.
Gute Nacht.

Schöner reisen mit einem Köfferchen voller Kinder-Technik

Für all die kommenden Urlaube steht bei mir fest: Ich packe mein Köfferchen und nehme auch eine ganze Bandbreite an Technik für die Kleinen mit. In meinem Fall sind das das Odys Junior Tab 8 Pro Tablet, die Philips-Kopfhörer SHK2000BL/00, die Nikon Coolpix S33, Philips’ LivingColors Micro sowie eine Oral-B Stages Power. Aber nicht erschrecken, dieses Paket zapft immerhin um die 280 Euro von eurem Hartgeld-Speicher ab. Die Investitionen lohnen sich aber allemal, da sie Mini-Jacques und Micro-Jacqueline unterhalten, kreativ werden und ruhig schlafen lassen.

Zum Schluss aber noch ein Satz in eigener Sache: Vergesst bitte nicht, dass Technik nur ein Teil dessen ist und sein sollte, was ihr für eure Kinder im Gepäck habt. Auf Buntstifte und Zeichenblock, Mal- und Geschichtenbücher, Lieblings-Puppe und Schnuffel-Teddy sowie all die kleinen, lieb gewonnenen Spielsachen dürft ihr auf keinen Fall verzichten. Der Ton macht die Musik und die Mischung macht den perfekten Urlaub.

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