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Moto Z Play im Test - Teil 3: JBL SoundBoost



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Bereiche

Bewertung
Einfaches Sound-Modul mit gutem Klang
4

 Pro

  • Ausgewogener Sound
  • Ausreichend laut
  • Gute Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit

 Contra

  • In Verbindung mit dem Moto Z Play relativ unhandlich
  • Keine Stand-Alone-Nutzung über Bluetooth möglich

Nach dem ich euch bereits über das Moto Z Play und das Moto Mod Insta-Share-Projector berichtet habe, folgt nun mein letzter Testbericht der Reihe. Das JBL SoundBoost Moto Mod erweitert die Moto-Z-Serie um ein Stereolautsprecher-Modul, kostet aktuell knapp unter 100 Euro und verspricht laut Hersteller „Hervorragende JBL-Klangqualität“ und „satten Stereo-Sound“. Ob das wirklich stimmt, erfahrt ihr hier im Test.

Hardware

Klassisch, robust und gut verarbeitet

Die Verpackung ist wie bei JBL oft üblich in Schwarz und Orange gehalten. Im Inneren befindet sich der JBL SoundBoost. Das war es dann schon, aber mehr braucht es ja auch nicht. Der Akku des Moto Mods kann über das Ladegerät des Moto Z Play aufgeladen werden.

Die Verarbeitung ist auch bei diesem Moto Mod sehr gut. Der Kunststoff fühlt sich wertig an und die Qualität ist gewohnt hoch. Die Gitterabdeckung der Lautsprecher besteht aus Metall, ebenso wie der orangefarbene Klappständer, der einen sehr schönen optischen Kontrast setzt. Die Unterseite des Ständers ist gummiert, damit das Moto Z Play in Verbindung mit dem Modul auch auf glatten Flächen gut steht.

Ebenso wie der Insta-Share Projector wird das JBL-Modul magnetisch an der Rückseite des Moto Z Play befestigt und hält dort auch absolut fest.

Der JBL SoundBoost wiegt 145 Gramm bei einer Dicke von 1,3 Zentimetern. Zusammen mit dem Moto Z Play wiegt die Kombination 309 Gramm und ist knapp 2 Zentimeter dick, was schon recht viel ist. Von einem guten Handling bei der Bedienung oder Hosentaschen-Tauglichkeit kann man dann leider nicht mehr sprechen.

Der JBL SoundBoost im klassischen Design
Die Verarbeitung ist tadellos
Aussparung für die Kamera und der magnetische Anschluss
Der JBL SoundBoost im klassischen Design
Nutzung

Einfache Handhabung und guter Klang

Wie auch der Insta-Share Projector wird das JBL-Modul sofort nach der Verbindung mit dem Moto Z Play erkannt und ist einsatzbereit. Die Lautstärke-Regelung erfolgt dabei über die Tasten des Moto Z Play.

Ich habe gleich einmal „Rock you like a hurricane“ von den Scorpions laufen lassen und war überrascht. Es kommt doch mehr aus dem Moto Mod raus, als ich erwartet habe. Selbstverständlich ist der Frequenz-Bereich begrenzt und auch das Klangvolumen ist nicht das Allerbeste. Dennoch bietet der JBL SoundBoost einen insgesamt ausgewogenen Klang, mit Schwächen, wen wundert es, beim Bass. Trotzdem bleibt der Dynamikumfang auch bei hohen Lautstärken auf einem guten Niveau und der Ton verzerrt erst bei der Maximallautstärke ein wenig. Der beworbene „Stereo-Sound“ lässt sich aufgrund der nah beieinander liegenden Treiber nicht sehr präzise erkennen, ist aber vorhanden.

Bei einer Entfernung von knapp einem Meter bringt es der SoundBoost auf gute 75 Dezibel Lautstärke. Das stellt meines Erachtens nach einen guten Wert dar und damit lassen sich kleine Garten- und Grillpartys recht ordentlich beschallen.

Bei mittlerer Lautstärke liegt der Akkuverbrauch des Moduls bei 25 Prozent in zwei Stunden, was eine Gesamtlaufzeit von 8 Stunden bedeutet. Das Moto Z Play genehmigt sich in diesen zwei Stunden nur einen Prozent seiner Akkukapazität und wird somit quasi nicht belastet. Das ist optimal gelöst.

Das Einzige, was ich am JBL SoundBoost vermisse, ist die Möglichkeit eine Bluetooth-Verbindung herzustellen. Damit würde sich der Funktionsumfang merklich erweitern und auch andere Smartphones könnten das Lautsprecher-Modul nutzen, beziehungsweise wäre für das Moto Z Play die Nutzung auch ohne Magnetverbindung möglich. Dies hätte insgesamt mehr Flexibililät zur Folge, welche leider aufgrund der rein physischen Verbindung doch sehr eingeschränkt ist.

Unhandlliche Kombination: 309 Gramm und 2 Zentimeter Dicke
Der JBL SoundBoost bietet einen ausgewogenen Klang
Insgesamt 6 Watt Leistung schaffen bis zu 75 Dezibel
Bei mittlerer Lautstärke sind 8 Stunden Laufzeit möglich
Unhandlliche Kombination: 309 Gramm und 2 Zentimeter Dicke
Fazit

Verschenktes Potenzial bei der Funktionalität

Der SoundBoost von JBL stellt eine durchaus nützliche Erweiterung für die Moto-Z-Serie dar. Der Sound übertrumpft den der internen Smartphone-Lautsprecher in allen Belangen. Dank des integrierten Akkus ist eine lange Laufzeit garantiert, ohne dass der Akku des Moto Z Play nennenswert beansprucht wird.

Allerdings trägt die Kombination aus Smartphone und Modul sehr dick auf und erschwert somit auch im wahrsten Sinne des Wortes das Handling. Mir persönlich fehlt eine Bluetooth-Funktion, welche einen großen Mehrwert bei der Nutzung dargestellt hätte.

Dennoch kann ich den JBL SoundBoost empfehlen. Das Modul erfüllt seinen Zweck sehr gut und bietet daher einen ordentlichen Mehrwert für all Jene, die gerne Musik in guter Qualität über ihr Moto Z Smartphone hören möchten.

Den Testbericht zum Moto Z Play gibt es hier für euch zum Nachlesen. Und wer sich für den Insta-Share Projector interessiert, schaut sich einfach nochmal den zweiten Teil meiner Testreihe an. Demnächst wird es auf dem Cyberbloc auch noch einen Test zum Moto Z und dem Hasselblad True Zoom Moto Mod von Kollege André geben. Vorbei schauen lohnt sich also. ;)

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