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Das Yoga Book von Lenovo im Kreativ-Test



3
Zugeordnete Tags Lenovo | Tablet | #erstmalverstehen
Bereiche

Bewertung
Gutes Kreativ-Tool
4

 Pro

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht & schlank
  • Buch-Anmutung macht Spaß
  • Starker Akku
  • Beachtlicher Lieferumfang
  • Innovatives Halo Keyboard
  • Hoher Kreativ-Faktor
  • Dolby Atmos
  • Sowohl mit Android als auch mit Windows verfügbar
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

 Contra

  • Prozessor könnte stärker sein
  • Keine Stifteingabe am Display
  • Keine OCR-Umwandlung von Notizen
  • Bassarmer Sound

Mit dem ThinkPad übernahm Lenovo im Jahr 2004 die seinerzeit wohl renommierteste und gleichzeitig hochwertigste Notebook-Marke der Welt von IBM. Und bis heute gehört das ThinkPad zu den Prestige-Trägern und Erfolgsgaranten der Chinesen. Mit der Yoga-Serie gesellte Lenovo vor über 4 Jahren einen Multimedia-bewanderten Gleichgesinnten hinzu, der sich im Laufe der Zeit zur Referenz unter den 2in1-Geräten gemausert hat.

Der vielversprechendste Familien-Nachwuchs im Jahre 2016 dürfte zweifelsohne das Yoga Book sein, das keinen alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen will, sondern vielmehr die Brücke schlägt zwischen Tablet-Format, Notebook-Komfort und Stift-Display-Usability. In dieser Form hat sich bislang noch kein Hersteller dem 2in1-Format genähert und tatsächlich ringt das Yoga Book auch mir ein ganzes Stück Respekt ab. Klarer Fall, dass ich mir die Kreativmaschine von Lenovo näher anschauen muss. Dabei habe ich mich für die Android-Variante mit LTE für aktuell 599 Euro entschieden – vor allem um zu sehen, wie gut Kreativität via Stift-Eingabe und das Google-OS zusammenpassen.

Lieferumfang

Beachtliches Komplettpaket

Bereits der Karton präsentiert sich in Buch-Manier.
Hinweise auf den Kreativ-Faktor auf der Verpackung
Zuoberst das Yoga Book
Darunter jede Menge Schächtelchen
Der Lieferumfang ist beachtlich und bringt neben dem SIM-Tool ...
... ein Ladekabel in zwei Teilen ...
... einen Wacom-Pen ...
... Kugelschreiber-Minen für den Pen ...
... einen 20-seitigen Notizblock mit magnetischem Clip-Board ...
... sowie die üblichen Beileger mit.
Bereits der Karton präsentiert sich in Buch-Manier.

Das Thema „Buch“ zieht sich beim Yoga Book wie ein roter Faden durch das 2in1-Konzept. Das beginnt schon bei der Verpackung: So präsentiert sich mir der Karton des Yoga Book im Hochformat mit buchähnlicher Öffnung nach links. Darin finde ich zunächst das 2in1 an sich und daneben beziehungsweise darunter eine ganze Bandbreite an Zubehör verstaut in separaten Kästchen. Das reicht vom Ladegerät in der üblichen zweiteiligen Bauweise über die Beileger-Heftchen bis hin zu einem SIM-Tool – schließlich habe ich hier ja die LTE-Variante vor mit liegen.

Das war es aber in Hinblick auf das Zubehör noch lange nicht: Lenovo legt dem Yoga Book noch einen Book Pad bei, eine magnetische Unterlage für den ebenfalls beiliegenden, 20-seitigen Notizblock, den ich zusammen mit dem Pad auf der Tastatur anheften kann. Außerdem entdecke ich in einem der Kartons noch einen „echten Stift“, so das Wording von Lenovo, der von drei Nachfüll-Minen komplettiert wird. Für 599 Euro in der vorliegenden Variante habe ich so doch ein äußerst ansehnliches Technik- und Zubehör-Paket an die Hand bekommen.

Look & Feel

Das Yoga Book als haptisches Schmankerl

Das Yoga Book mit aktiviertem Halo Keyboard
miniHDMI, SIM-Slot, microUSB (jedoch nicht als Typ C)
Power-Button, Lautstärkewippe & Kopfhörer-Buchse
Das bekannte Yoga-Scharnier
Das Yoga Book kommt mit beachtlich geringem Gewicht daher.
Edles, silbernes Design
Das Lenovo-2in1 wirkt wie ein Notizbuch.
Das Yoga Book mit aktiviertem Halo Keyboard

Ansehnlich ist auch das Yoga Book selbst: Beim Öffnen des Kartons präsentiert sich mir das 2in1 hochkant wie ein klassisches Buch mit dem Lenovo-Logo an der unteren linken Kante und dem Yoga-typischen Scharnier als „Bindung“. Das sieht einfach mal toll aus und macht richtig Lust auf das Notebook-Tablet-Hybrid.

Bei all der schlichten Eleganz verzichtet das Yoga Book nicht auf hochwertige Materialien und eine durchaus stimmige Verarbeitung. Erstere zeigen sich in der gewählten Kombi aus Aluminium und Magnesium, die in matt-grauem Finish und einigermaßen fingerabdruckresistent daherkommt. Letztere überzeugt durch ein gleichmäßiges Gesamtbild im Notebook– und im Tablet-Modus, das keine Unsauberkeiten und Verarbeitungsmängel am Gehäuse erkennen lässt. Zudem liegen Bildschirm und Halo Keyboard stets sehr gut aufeinander – ohne zu klappern. Das 2in1 erreicht dabei gerade einmal eine Höhe von unter einem Zentimeter, von den leichten 700 Gramm Gewicht ganz zu schweigen.

Last but not least muss ich noch die verbauten Anschlüsse erwähnen. Da es sich beim Yoga Book nicht um ein Detachable handelt, bringt das Keyboard alle Anschlüsse mit. Die bestehen aus einem miniHDMI-Port, einem microUSB- und Ladeanschluss (leider nicht in Typ-C-Bauweise), einem SIM-Kartenslot und einem Kopfhörer-Ausgang. Power-Button und Lautstärkewippe finde ich rechterhand am Lenovo-2in1, die Hauptkamera ist nicht hinter dem Display sondern über der Backspace-Taste verbaut.

Display

Der Bildschirm gibt sich klassentypisch

Full HD und 1.920 mal 1.200 Pixel auf 10,1 Zoll (25,7 Zentimeter Diagonale) bringt das Lenovo Yoga Book mit und hat damit ein klassentypisches Display an Bord. Klar, der Trend im Tablet-Bereich geht aktuell in Richtung WQHD und Co., andererseits steht das Yoga Book im Vergleich zu so manchem Notebook im gleichen Preisbereich durchaus vorzeigbar da.

In der Praxis reicht Full HD für die meisten alltäglichen Anwendungen gut aus und bei normaler Arbeitsdistanz trüben keine Pixel den die Arbeit. Wer ganz genau hinschaut, wi rd aber sicherlich Bildpunkte erkennen. Im Gegenzug dazu bringt das Lenovo-2in1 eine ordentliche Display-Helligkeit, sehr gute Blickwinkelstabilität und knackige Kontraste sowie satte Farben mit. Zu meckern habe ich an Lenovos präzisem Touchscreen letztlich nicht allzu viel, denn für die Praxis taugt es allemal.

Hardware

Ausreichend Leistung im oberen Mittelfeld

Ordentliches Full-HD-Display
Das Benchmark attestiert durchschnittliche Werte.
Ordentliches Full-HD-Display

Was die Leistung angeht, spielt es keine Rolle, ob ihr euch für die Windows- oder die Android-Variante des Yoga Book entscheidet. Bei beiden Ausführungen sind der Quad-Core-Prozessor Intel Atom X5-Z8550, Intel HD-Grafik 400, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 64 Gigabyte Flash-Speicher verbaut.

Die meisten alltäglichen Apps stemmt das Lenovo-Convertible damit souverän, wenngleich sich bei dem ein oder anderen Game oder auch bei manchen Webseiten hin und wieder Ruckler bemerken lassen. Die Produktivität meiner Test-Variante mit Android wird dadurch selten beeinträchtigt, da die vorinstallierten Kreativ-Apps problemlos mit der gebotenen Leistung arbeiten können.

Dass das Lenovo nicht in der High-End-Leistungsliga spielt, bestätigen letztlich auch die Benchmarks. So attestiert AnTuTu dem Yoga Book durchschnittliche 90.000 Punkte – etwas weniger als aktuelle Mid-Price-Smartphones wie das Honor 8 und deutlich weniger als die führenden Mobil-Androiden der Generation 2016. An sich ist das für einen Notebook-Ersatz im 10-Zoll-Format zwar schade, dennoch geht die Leistung im Alltag in Ordnung.

Software

Android 6.0.1 mit den nötigen Kreativ-Zusätzen

Übersichtliche Android-Oberfläche
Eine der wenigen Boatware-Apps ...
... führt mich Schritt für Schritt ...
... in die Funktionen und Vorzüge des Yoga Book ein ...
... und beschreibt in knappen Worten ...
... wie ich mit dem Yoga Book multitaske ...
... tippe, zeichne und Notizen digitalisiere.
Übersichtliche Android-Oberfläche

Beim Betriebssystem ist das Yoga Book noch recht aktuell aufgestellt, bringt es doch ab Werk Android 6.0.1 mit. Dazu gehören eine ziemlich aufgeräumte Oberfläche, in logische Ordner strukturierte Apps sowie ein überschaubarer App-Drawer. Standards wie Chrome, Drive und YouTube sind natürlich vorinstalliert, darüber hinaus bringt das Yoga Book erfreulich wenig Bloatware mit.

Apps für Accessoires und Infos zum Lenovo-2in1 sind zwar an Bord aber ruck-zuck auch deinstalliert. Hilfreiche Anwendungen für die ersten Schritte mit dem Hybriden sowie die Dolby-Atmos-Einstellungen hält das 2in1 ebenso bereit. Hinzu kommen die nötigen Kreativ-Apps, die ich als Photoshop-Alternative für Zeichnungen und Designs nutzen kann. Allen voran muss hier „ArtRage“ ins Feld geführt werden, eine App, die für digitales Zeichnen prädestiniert ist.

Halo Keyboard

Das eigentliche Herzstück: Halo Keyboard & Kreativpad

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Eigentlich ist das Yoga Book nicht mehr als ein Tablet beziehungsweise ein weiterer Ableger des etablierten Yoga, wäre da nicht das innovative Kreativpad, das auch das sogenannte Halo Keyboard bereit hält. Technisch gesprochen ist das Kreativpad ein zweiter Touch-Bildschirm, hinter dessen mattiertem Glas eine spezialisierte Software werkelt. Diese sorgt einerseits dafür, dass mir die Outlines einer klassischen Tastatur angezeigt werden, wenn ich diese benötige. Je nach Modus oder per Knopfdruck deaktiviere ich andererseits das Keyboard und nutze die Touch-Fläche als Notiz- und Zeichenunterlage. Aber was bedeutet das in der Praxis?

Tippen mit dem Halo Keyboard: Schreiben auf einer Tastatur, die so gesehen gar keine ist? Das funktioniert beim Yoga Book überraschend gut. Grund #1 hierfür ist das haptische Feedback, das die Tasten beim Tippen geben. Eine kleine, vielleicht einen Müh zu lange Vibration teilt mir mit, dass ich die Taste getroffen habe. Grund #2? Die Keyboard-Software analysiert kontinuierlich mein Schreibverhalten und rechnet um die Tasten herum einen Kulanzraum ein, innerhalb dessen der gewünschte Buchstabe immer noch korrekt übermittelt wird. So schreibe ich zwar nicht ganz so flott wie mit einer klassischen Tastatur, bequem genug auch für längere Texte ist diese Eingabemethode aber allemal.

Zeichnen mit dem Wacom-Stylus: Für optimale Kreativität bringt das Lenovo-2in1 natürlich auch den passenden Stift mit. Der kommt von den Profis von Wacom und baut auf induktive Technologie. Im Klartext: Das Kreativpad baut ein Magnetfeld auf, das im Wacom-Stift einen Strom erzeugt, der wiederum vom Pad empfangen wird. Somit ist eine genaue Erkennung der Stiftposition möglich. Zudem reagiert das Eingabefeld auf den Druck des Stiftes, der dank 2.048 Druckstufen für realistische und genaue Zeichnungen taugt. Das funktioniert in der Praxis beachtlich gut und vor allem in Einklang mit der tollen „ArtRage“-App sind richtig coole Zeichnungen und Artworks möglich – inklusive verschiedener Ebenen wie aus Photoshop bekannt.

Spielend leicht Notizen digitalisieren: Ein bisschen verwirrend ist die Bezeichnung schon, unter der Lenovo den Wacom-Stift anpreist. Denn ein echter Stift ist er zwar, aber keineswegs ein ganz gewöhnlicher. Ja, er braucht keine Batterien und ja, im Lieferumfang sind auch drei echte Kuli-Minen enthalten. Aber ein bisschen mehr Technik steckt schon drin, sodass ich mit einem normalen (echten) Kugelschreiber auch nichts auf dem Yoga Book anfangen kann. Mit dem Wacom allerdings digitalisiere ich meine Notizen bei ausgeschaltetem Keyboard im vorinstallierten „NoteSaver“ oder ich clippe das magnetische Notizbuch an, tausche die Stiftmine auf Kuli und schreibe ganz klassisch auf dem Notizblock, während meine Aufzeichnungen sofort und detailgetreu digitalisiert werden. Eine OCR-Konvertierung lässt das Yoga Book in der Android-Version aber ebenso vermissen wie die Option, mit dem Stift das eigentlich Display zu bedienen. Dieses Fehlen der gelernten Eingabemethode verwirrt zuweilen.

Das Lenovo-2in1 mit magnetisch angeheftetem Notizbuch
"ArtRage" dient als Kreativ-Programm der Android-Variante.
Das Programm bietet zahlreiche Einstellungen ...
... und taugt dank diverser Pinsel, Ebenen und Einstellungen ...
... durchaus für Zeichnungen und Co.
Das Lenovo-2in1 mit magnetisch angeheftetem Notizbuch
Akku

Tablet mit Durchhaltevermögen

Bis zu 15 Stunden soll das Yoga Book laut Lenovo durchhalten und was auf den ersten Blick utopisch erscheint, ist beim Kreativ-2in1 tatsächlich ein machbarer Wert. Ich war im gesamten Test erstaunt, wie sparsam das Notebook-Tablet-Hybrid mit seinen Ressourcen umgeht.

So habe ich das Yoga Book im Schnitt 30 bis 45 Minuten am Tag für Games, Web-Browsing und Videos genutzt und hatte am Ende der Woche immer noch gut 50 Prozent des Akkus übrig. Bei verringerter Display-Helligkeit schaffte ich sogar locker die 10-Stunden-Marke. Damit bewältigt das Book locker jeden Business- oder Uni-Tag und hat einen weiteren Pluspunkt auf seiner Seite.

Sound

Noch ein kurzes Wort zum Klang

Dolby Atmos ist ebenfalls an Bord.
Dolby Atmos ist ebenfalls an Bord.

Ein letztes Feature des Yoga Book möchte ich noch kurz beleuchten: den Sound. Hier halten die Stereo-Lautsprecher des Lenovo-2in1 eine kleine Überraschung für mich bereit, denn sie kommen mit Dolby-Atmos-Technologie daher. Gut, der von Lenovo versprochene Kino-Klang ist dann zwar nicht drin, aber dennoch schaffen Speaker und Software ein beachtlich räumliches Klangbild in den Mitten und Höhen. Die Bässe kann ich an sich erkennen, aber die entsprechenden Frequenzgänge fehlen, sodass der Klang nie wirklich den nötigen Tiefgang erreicht.

Fazit

Innovativ & günstig - ein sehr gutes Lenovo-Tablet

Tablets sind nicht mehr die Highlights der Stunde und der Trend hat sich irgendwie überlebt. Die aktuellen 2in1 hingegen bergen doch noch das ein oder andere Potenzial und Lenovo hat mit dem Yoga Book eine spannende Nische entdeckt. Die Vorzüge liegen dabei auf der Hand: Bei geringem Gewicht und schlanker Bauweise zeigt sich das Yoga Book als kompakte Kreativ-Maschine, die durch ihre neuartigen Eingabe-Optionen überzeugt. Auch die Verarbeitung ist auf hohem Niveau und dank ausdauerndem Akku hält das 2in1 auch mehr als den ganzen (Arbeits-)Tag durch.

Als überraschendstes Negativum fällt die durchschnittliche Leistung auf, die den ein oder anderen Ruckler mit sich bringt. Auch die durch vergangenen Tablet-Generationen gelernten Eingabemethoden (zum Beispiel Stift-Eingabe auf dem Display) führt das Yoga Book ad absurdum. Beim Sound bleibt das Android-Tablet ziemlich flach, täuscht aber dank Dolby Atmos immerhin noch 3D-Sound vor.

Letzten Endes bleibt das Lenovo aber dennoch eines der spannendsten Tablets des Jahres, das sich in der LTE-Variante bei ziemlich günstigen 599 Euro einpegelt. Müsste ich mir heute ein 2in1 im Tablet-Format kaufen, stünde das Yoga Book ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste. Allerdings würde ich wohl doch der Windows-Variante den Vorzug geben – nicht zuletzt wegen Photoshop.

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3 Kommentare

  1. avatar
    Mike schrieb am
    Bewertung:

    Stelle ich mal die Frage – denn ich finde das erät auch sehr interessant und suche eigentlich eine ‚Malmaschine‘:
    Reichen denn die Ressourcen der Windows-Version überhaupt aus, um mit Photoshop+Lightroom vernünftig arbeiten zu können – (ich rede hier von der Profiversion, nicht von Photoshop-Elements)?

    • avatar
      André Nimtz schrieb am
      Bewertung:

      Hallo und danke für die Anfrage,

      grundlegend ist das Zeichnen sowohl auf der Android- als auch auf der Windows-Variante kein Problem und dürfte auch den anspruchsvollen Anwender zufrieden stellen. Allerdings möchte ich meine Hand nicht ins Feuer legen, ob Photoshop und Lightroom als Programme den Prozessor vor zu große Herausforderungen stellen.

      Meiner Erfahrung nach dürften 10 Zoll zu wenig Arbeitsfläche für das Desktop-Photoshop sein. Auf meinem Convertible mit Core i5 muss ich zudem öfter mal feststellen, dass Prozesse in Photoshop das System massiv ausbremsen. Beim niedriger angesiedelten Atom würde ich das auch erwarten.

      Daher eine zwiegespaltene Antwort: Als günstiges, hochwertiges Zeichen-Tool taugt das Tablet allemal, als Leistungs-Paket für anspruchsvolle Programme möchte ich es aber nicht bezeichnen.

      Beste Grüße

  2. avatar
    Bernhard Sms schrieb am
    Bewertung:

    Ich habe die Android-Maschine gekauft, um handschriftliche Notizen digitalisieren (als editierbaren Text) zu können – und bin wohl reingefallen: Es funktioniert anscheinend nur ein extrem pixeliger pdf-Export in Note-Saver. Ich bilde mir ein, die Möglichkeit, aus Handschrift (sofort) editierbaren Text zu erzeugen, wäre beworben worden – zumindest ließen die Abbildungen darauf schließen. Und ich habe extra die Android-Variante gekauft, da die Windows-Variante angeblich nicht bei ausgeschaltetem Bildschirm Notizen erfassen kann.
    Irgendeine Idee oder ein Workaround, wie ich das auf Papier Geschriebene als Text bekomme? Ich kenne noch MyCript SmartNote, aber das wird bei ausgeschaltetem Bildschirm wohl nicht funktionieren. Oder OneNote? Jede Hilfe ist willkommen)))

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