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Pebble Time punktet mit Farbdisplay



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Die drei Farben der Pebble Time

Die drei Farben der Pebble Time (Bild: Kickstarter)

Heute, pünktlich um 16 Uhr stellten die Macher der ersten Smartwatch Pebble ihr lang erwartetes neues Modell vor. Es hört auf den Namen „Pebble Time“ und verfügt erstmals über ein Farbdisplay. Gemeinsam mit Spracheingabe und dem neuen Bedienkonzept „Timeline“ soll die in drei Farben erhältliche Smartwatch zum Erfolg werden.

Die Pebble Time ist aktuell ab 179 USD auf Kickstarter erhältlich und wird später regulär 199 USD kosten. Wir haben uns die Präsentation für euch angeschaut und liefern jetzt alle Infos.

Farbdisplay, aber weiterhin kein Touch

Die Pebble Time verfügt erstmals über ein Farbdisplay auf E-Ink-Basis. Dieses vermag nur 64 Farben abzubilden, punktet aber mit geringem Energieverbrauch und beschert der Smartwatch wie bisher eine Laufzeit von etwa einer Woche. Damit grenzt sich die Pebble deutlich von anderen verfügbaren Smartwatches ab.

Diese bieten zwar höhere Leistung und bessere Displays, die sich per Touch bedienen lassen, eine Woche Laufzeit erreicht aber außer der Pebble keine andere Smartwatch. Touch-Funktionalität wie bei Android-Wear-Smartwatches sucht man jedoch auch bei der neuen Pebble vergeblich. Sie vertraut nach wie vor auf die bewährte Bedienung mittels vier Tasten.

Zentrales Bedienelement: kein Touch, sondern Knöpfe (Bild: Kickstarter)
Zentrales Bedienelement: kein Touch, sondern Knöpfe (Bild: Kickstarter)

Timeline-Oberfläche, Apps und Spracheingabe

Neu ist die Oberfläche der Pebble: Diese hört auf den Namen Timeline und soll genauso funktionieren. Der Nutzer öffnet nicht mehr verschiedene Apps, um nach Informationen zu suchen, sondern klickt sich von gestern über jetzt bis morgen durch seine Timeline. Zeitpunktabhängig präsentiert die Pebble Time dann die jeweiligen Informationen.

Die Fußballbegegnung von gestern? Das nächste Meeting? Der Kinobesuch heute Abend? Durch diese und noch mehr Informationen soll sich der Nutzer bewegen und bei Bedarf tiefer einsteigen können.

Natürlich verfügt die Pebble Time nach wie vor über Apps. Bisher war die Zahl auf lediglich acht Anwendungen begrenzt, was sich im Alltag durchaus als Einschränkung zeigte. Auf der Pebble Time gibt es diese Begrenzung glücklicherweise nicht mehr.

Außerdem lassen sich Apps jetzt dynamisch starten, das heißt die Pebble versucht dem Nutzer immer die korrekte App anzubieten. Die existrierenden Pebble-Apps funktionieren ebenfalls auf der Pebble Time.

Das Timeline-Konzept in der Übersicht (Bild: Kickstarter)

Das Timeline-Konzept in der Übersicht (Bild: Kickstarter)

Ähnlich den aktuellen Android-Smartwatches erhält auch die Pebble Time nun Sprachbedienung. Damit lassen sich Antworten auf Nachrichten, E-Mails und Tweets schnell und komfortabel erfassen. Als weitere Besonderheit gegenüber anderen Smartwatches wird die Pebble Time wie ihr Vorgänger mit iOS und Android kompatibel sein. Wie gewohnt, funkt sie ihren Smartphone-Partner per Bluetooth an.

Kickstarter-Kampagne bricht Rekorde

Finanziert wird das neue Pebble-Modell ebenso wie die alten über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Das gesetzte Ziel von 500.000 USD, für das sich die Pebble-Entwickler 30 Tage Zeit gaben, wurde binnen weniger Minuten erreicht. Aktuell übertrifft das Projekt mit 5 Millionen Dollar das Zehnfache der geforderten Menge. Die erste Pebble erreichte mit knapp über 10 Millionen mehr als das 100-Fache der damals notwendigen 100.000 USD. Wir vom Cyberbloc sind gespannt, wo die Reise diesmal hingeht. Aktuell steigt die erreichte Summe sekündlich. Das bisher erfolgreichste Kickstarter-Projekt brachte es auf etwa 13 Millionen USD.

An meinem Handgelenk sitzt derzeit eine Moto 360, deren Testbericht ihr hier demnächst lesen könnt. Kollege André testete kürzlich die LG G Watch R. Auch die Samsung Gear S hatten wir bereits im Test.

Die neue Pebble interessiert mich sehr, zumal ich bereits die erste Pebble ausprobieren konnte. Vielleicht gibt es ja demnächst Abwechslung am Handgelenk? Übertrifft die Kickstarter-Kampagne das erste Modell? Wird die Pebble mit Farbdisplay endgültig zur weitverbreiteten Alltags-Smartwatch? Teilt mir eure Meinungen in den Kommentaren mit!

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