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Ouya – Die Android-Spielekonsole für 99 US-Dollar



Zugeordnete Tags Konsole | Microsoft | Xbox | Sony | PlayStation | Nintendo | Wii

Kickstarter-Rekord: Aktuell wurden knapp 4 Millionen US-Dollar gesammelt
Ist von Spielekonsolen die Rede, fallen meist nur die Namen Sony PlayStation, Microsoft Xbox oder Nintendo Wii. Letztere hat sich seinerseits völlig überraschend in den Kampf mit Sony und Microsoft um die Marktführerschaft eingemischt. Nach zahlreichen Missrfolgen in der Vergangenheit schien Nintendo nicht mehr konkurrenzfähig, doch ein neuartiges Spielkonzept verhielf der Wii zu einem völlig überraschenden Siegeszug. Ein ähnliche Erfolgsstory könnte das amerikanische Start-Up Ouya schreiben. Dieses werkelt an einer Android-Spielekonsole, welche vor allem durch ihr innovatives Konzept, aber auch den sehr günstigen Preis auf sich aufmerksam macht. Und mit einem Rekord, der seinesgleichen sucht.
Ouya ist ein noch unbekanntes aufstrebendes Start-Up aus den USA. Ihr Konzept ist eine Android-betriebene Spielkonsole, die offen für andere Entwickler ist. Open Source ist das Zauberwort und bedeutet, dass jeder sein eigenes Spiel programmieren und anschließend kostenlos veröffentlichen kann. Dafür legt der Hersteller extra ein Software-Entwicklerpackage bei. Doch wie lassen sich die Anstrengungen und Mühen monetarisieren? Mit In-Game-Advertising und In-Game-Purchasing stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, seine Arbeit in etwas Zählbares zu verwandeln.

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Laut The Verge sollen sich einige namhafte Mitarbeiter und Berater Ouya angeschlossen haben. So sind unter anderem die Größen Muffi Ghadiali, ehemals leitender Produktmanager bei Lab126 am Amazon Kindle, und Yves Behar, Designer der One-Laptop-per-Child Initiative, mit von der Partie. Aber auch Ed Fries, bekannt als Schöpfer der Xbox, ist wohl mit in das Projekt verwickelt.

Ursprünglich hatte man sich das Ziel gesetzt, 950.000 US-Dollar zusammen zu bekommen, doch von diesem Ziel ist man inzwischen sehr weit entfernt. Nachdem man bereits in nur 8 Stunden und 22 Minuten die erste Million knackte – übrigens schneller als alle bisherigen Kickstarter-Projekte – steht man nun kurz davor, die Schallmauer von 4 Millionen US-Dollar zu brechen. Ist es der angepeilte Kaufpreis von 99 US-Dollar oder die Möglichkeit, selber kleine Spielchen zu programmieren, die die Anhänger in Scharen zur Geldbörse greifen lässt? Noch bleiben Ouya 27 Tage Zeit, Geld zu sammeln.

Was haltet ihr von dem Konzept?

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