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Android Apps – Übersicht Teil 9



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Opera Mini, Magic-8-Ball und Sky Map
In regelmäßigen Abständen, möchte ich hier eine Auswahl an Applikationen aus dem Android Market vorstellen, daher nochmals zur Erinnerung: Der Android-Market ist auf dem G1 von T-Mobile bereits von Haus aus installiert (ebenso wie beim zukünftigen HTC Magic von Vodafone). Einfach auf das Icon klicken und dort können die Programme über „Applications“ (Anwendungen“), „Games“ (Spiele) oder direkt über die Suche („Search“) bezogen werden. Dann die gewünschte Software auswählen, auf „Install“ klicken und voilá, der Download startet automatisch. Jetzt noch das Programm starten (Aktionsleiste am oberen Bildschirmrand nach unten ziehen, auf den Download klicken) und viel Spaß. Das Programm ist auf jeden Fall im Hauptmenü, drückt man auf das Icon länger, so kann es auch auf den Desktop gezogen werden. Folgend nun der neunte Teil der Serie…
Opera Mini
Opera ist ein nicht ganz so beliebter Browser für den PC, aber dafür ist die Version für das Handy (Opera Mini) umso beliebter. Viele Handys können kein echtes Internet anzeigen, sondern nur Seiten, die schon speziell für Handys entwickelt worden sind. Opera Mini zeigt aber das volle Internet an. Opera bereitet die angeforderten Seiten auf eigenen Servern „Handy-gerecht“ zu und erhöht so die Surfgeschwindigkeit und verkleinert gleichzeitig die übertragende Datenmenge. Der Browser auf dem Android-Smartphone ist an sich schon sehr leistungsfähig und so kann zurecht gefragt werden, warum es noch einen Browser für das G1 geben sollte. Nun, so gut der Standard-Browser ist – Opera Mini hat schon ein paar Vorteile.

Opera Mini starten
Nach der erfolgreichen Installation des Opera Mini, zeigt sich das bekannte Interface vom Browser. Das URL-Eingabefeld ganz oben, darunter der Zugriff auf verschiedene Search-Engines und dann Bookmarks die direkt angeklickt werden können. Die Darstellung erfolgt sowohl im Quer- als auch im Hochformat. Mittels der Hardware-Menü-Taste erfolgt der Schnellzugriff auf die Startseite, Einstellungen, History der bereits besuchten Seiten, den Bookmarks und weiteren Einstellungen.

Opera Mini“

Features
Erstmal das Positive vorweg: Opera Mini funktioniert auf Android genauso angenehm wie auf einem Handy. Nur bietet das G1 den Vorteil des Touchscreens, welcher die Bedienung noch einfacher macht. Für das Android-Smartphone hat Opera noch folgende, zusätzliche Features implementiert: Nutzung des Touchscreens und des Trackballs beim Surfen, doppelter Fingertipp auf die angezeigte Webseite zoomt in, Videos werden unterstützt ( allerdings werden die Videos nicht im Opera Mini angezeigt, sondern im Videoplayer des G1), Zugriff von Opera Mini auf die Speicherkarte des G1, somit sind Downloads und Uploads möglich.

Hört sich alles sehr gut an – allerdings werden Flash-Videos vom G1 nicht angespielt (Youtube ausgenommen) und somit ist ein vernünftiges Surfen und Video gucken auf dem Opera Mini immer noch nicht möglich. Aber sonst überzeugt Opera Mini schon. Ist bei Opera.com ein Benutzerkonto vorhanden und sind dort Bookmarks hinterlegt, so werden diese automatisch mit dem Opera Mini abgeglichen, das ist sehr komfortabel. Gesuchte Begriffe werden in der Webseite mit unterschiedlichen Farben angezeigt und beim Ausfüllen von Webformularen wird Opera Mini ausgeblendet und das ganze Display steht zur Verfügung.

Fazit
Opera Mini überzeugt auch am G1, alles was Opera Mini am Handy so gut gemacht hat ist auch in der Android-Version zu finden. Somit ist es eine sehr gute Browseralternative. Die Reduzierung des Datenvolumens ist deutlich geringer. Wird CyberBloc.de mit dem originalen Browser aufgerufen, so werden etwa 0,6 MB geladen, wird dieselbe Seite mit Opera Mini aufgerufen so sind es nur 0,2 MB. Kostenlos im Android-Market erhältlich, 4,5 von 5 Sternen.

Sky Map
Großstadtkinder wie ich, stehen manchmal staunend vor dem Himmel und betrachten die Sterne und lassen sich dann vom GPS-Navigationsgerät wieder nach Hause navigieren. Dabei sind Sterne viel mehr als nur nette Lichter am Himmel, Sterne haben Jahrhunderte lang Menschen als Navigationshilfen den Weg gewiesen. Aber wer weiß noch welches Sternbild wo zu sehen ist? Dank der modernen Technik gibt’s das eigene Planetarium für die Hosentasche jetzt im Android-Market.

Sky Map starten
Dank GPS und des Beschleunigungssensors weiß das G1 immer genau, wo es auf der Erde ist und wo es hingehalten wird. Dank dieser Daten zeigt Sky Map die Sterne, Sternbilder und noch viel mehr Objekte im Himmel an, von denen ich keine großartige Ahnung habe. Aber Sky Maps funktioniert sofort und ich denke mal, dass die angezeigten Informationen stimmen.

Sky Map“

Features
Großartige Features hat Sky Maps nicht, außer dass der Benutzer „wow“ sagt, wenn er abends mit dem G1 zusammen in den Himmel schaut.

Fazit
Außergewöhnliches zu schreiben habe ich nicht – ich persönlich finde, dass Sky Map eine schöne kleine App ist. Kostenfrei im Android-Market erhältlich und 4 von 5 Sternen.

Magic 8-Ball
Magic 8-Ball ist in Deutschland eher unbekannt, es ist ein amerikanisches Spielzeug, welches momentan in Deutschland nicht verkauft wird. Magic 8-Ball ist eine schwarze Billardkugel (8) die auf alle Fragen der Welt eine Antwort weiß – nur ein wenig schütteln und schon gibt’s die passende Antwort. Von Ja, Nein, Vielleicht, Jetzt nicht – jeder findet die Antwort die er sucht.

Magic 8-Ball starten
Nach erfolgreicher Installation wird eine schwarze Kugel gezeigt. Jetzt einfach eine Frage ausdenken, schütteln und dann gibt’s die Antwort.

Magic 8-Ball“

Features
Ich hatte einen Magic 8-Ball schon häufiger in der Hand und ich finde dieses Prinzip faszinierend, aber bisher bin ich nicht dazu gekommen mir dieses Spielzeug zu kaufen. Brauch ich auch nicht mehr, jetzt gibt es die Umsetzung für Android.

Fazit
Magic 8-Ball macht genau das was es soll – einfach Freude. Kostenlos im Android-Market erhältlich und 4,5 von 5 Sternen.

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3 Kommentare

  1. avatar
    Henning schrieb am
    Bewertung:

    Das eigentlich coole an der Skymap hast Du unterschlagen: Nämlich dass man nicht nur angezeigt bekommt, was in der Richtung liegt, in die man das Handy hält, sondern dass auch der Umgekehrte Weg funktioniert: Wenn man den Namen eines Sternbilds oder Himmelskörpers (allerdings auf Englisch!) eingibt, erhält man einen Pfeil, wohin man gucken muss. IMHO gehört diese App zum besten, was jemals auf einem Mobilgerät mit GPS und Lagesensor umgesetzt wurde.

  2. avatar
    Joerg Pittermann schrieb am
    Bewertung:

    Hi Henning, cool, das wusste ich nicht. Danke! Dann kann ich ja beim nächsten Date in der sternenklaren Nacht besser angeben :-)

  3. avatar
    Hier schrieb am
    Bewertung:

    Sehr gut, dass es mal eine Appübersicht im Netz gibt. Machst du Klasse.

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