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#erstmalverstehen: Triluminos-Displays bei Sony-TVs



Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | TV | Display

Letztes Jahr schauten die Deutschen durchschnittlich 223 Minuten pro Tag fern. Trotz Konkurrenz von YouTube, Netflix und Co. ist Fernsehen also immer noch eine wichtige Freizeitbeschäftigung. Dabei soll natürlich die Bildqualität exzellent sein. Dafür entwickeln die TV-Hersteller immer wieder besondere Technologien, um euch ein besseres Fernseh-Erlebnis zu bieten.

Eine davon stammt von Sony und heißt Triluminos. Wir erklären die Besonderheiten und Hintergründe.

Triluminos: Natürliche Farben auf eurem TV

Einige Modelle aus Sonys Bravia-Serie verfügen über Triluminos-Displays.
Triluminos bietet einen erweiterten Farbraum und damit...
... eine natürlicher Farbdarstellung.
Einige Modelle aus Sonys Bravia-Serie verfügen über Triluminos-Displays.

Triluminos sorgt für kräftige Farben sowie hohe Kontraste auf euren Fernseher, wodurch das Bild insgesamt lebendiger wirkt. Weiterhin ist Farbdarstellung natürlicher. Zusammengefasst: Das Bild ist bei Triluminos-Bildschirmen intensiver, lebhafter und realistischer als bei normalen Displays.

Der Grund hierfür ist der erweiterte Farbraum. Das heißt: Es stehen mehr Farben zur Verfügung, um ein Bild einzufärben. Ein Beispiel: Mit nur einem Buntstift könnt ihr die Gesichtshaut eures Portrait nicht detailreich genug abbilden, denn die Haut hat nicht nur eine Farbe, sondern durch Schattierungen, Rötungen und so weiter immens viele.

Stehen euch aber eine Milliarde Farben zur Verfügung (und ihr könnt so gut malen), dann lassen sich die einzelnen Details viel genauer und realistischer abbilden. Und genau so ist das auch bei den Farben eines Fernsehers: Je mehr Farben, desto realistischer.

LEDs als Hintergrundbeleuchtung

Wie ihr bereits von diesem #erstmalverstehen-Beitrag wisst, funktionieren LC-Displays mittels einer Hintergrundbeleuchtung, Flüssigkeitskristallen und Farbfiltern. Die Hintergrundbeleuchtung besteht dabei für gewöhnlich aus einer Reihe ultravioletter oder bläulicher Leuchtdioden, kurz LEDs, mit einer gelblichen Phosphor-Schicht.

Das ausgesendete Licht dieser LEDs wirkt zwar hell und weiß, aber in Wirklichkeit überwiegen die Grün- und Blauanteile. Diese Überschüsse müssen anschließend von Farbfiltern herausgefiltert werden, um ein halbwegs realistisches Bild zu bieten. Die Kehrseite der Medaille: Die Helligkeit nimmt ab, es kommt zu Farbverfälschungen und der Farbraum wird eingeschränkt.

Weißes Licht ist die Grundlage

Aber wo bekommt Sony nun dieses erweiterte Farbspektrum her? Bei Triluminos-Displays verbaut der Hersteller LEDs mit fluoreszierenden Nano-Partikeln, die durch das Licht der LEDs anfangen zu leuchten. Die Farben der leuchtenden Partikel und damit auch das entstehende Licht kann dabei genau festgelegt werden. Reine rote, grüne und blaue Leuchtpartikel entsenden reines rotes, grünes und blaues Licht. Überlagert ergibt sich daraus neutrales weißes Licht ohne Farbstiche.

Durch dieses weiße Licht wird der Farbraum stark erweitert. Das wiederum führt zu einer natürlicheren und realistischeren Farbdarstellung auf eurem Fernseher.

Ein Maler, der ein naturgetreues Bild malen will, wird sich auch eher für eine reinweiße Leinwand entscheiden, als eine mit Blau- oder Grünstich. Klingt logisch, oder?

Triluminos, Quantum Dot & ColorPrime Pro

Nun kann aber nicht in jedem Werbespot zu Fernsehern so eine lange Erklärung vorgelesen werden. Deswegen denken sich Hersteller griffige Namen für ihre Bildschirm-Technologien aus. Sony nennt das Ganze TriluminosSamsung hat sich für „Quantom-Dot-Color-Technologie“ und LG für „ColorPrime Pro“ entschieden.

Diese Begriffe sagen aber im Prinzip das selbe aus: erweiterter Farbraum und damit eine naturgetreue Farbdarstellung. Samsung und LG verwenden dabei ebenfalls Nano-Partikel auf den LEDs, die auch als Quantom Dot bezeichnet werden.

Übrigens: Die Triluminos-Technologie wird nicht nur bei Sony-Fernsehern, sondern auch bei Smartphones eingesetzt, wie dem Sony Xperia X Compact. Mehr Infos zu unserer #erstmalverstehen-Kampagne findet ihr wie gewohnt im Cyberport-Webshop.

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